Nach einem Jahr ohne neues a-Smartphone bedient Google mit dem neuen Pixel 6a endlich wieder die mittlere Preisklasse. Für uns hieß das wirklich lange warten. Google stellte die 4a-Reihe schon vor einiger Zeit hierzulande ein, obwohl das Pixel 5a gar nicht erhältlich war. Im mittleren Preissegment gab es für Google-Fans also lange Zeit kein aktuelles Gerät. Das ändert sich mit dem Pixel 6a endlich wieder, kündigt der Android-Konzern an.

Endlich wieder Google-Hardware in der Mittelklasse

Das neue Mittelklasse-Smartphone erbt das Design der Pixel 6-Handys und zeigt bereits ein Detail der Pixel 7-Geräte – die Google uns schon vorab zeigte. Im Bereich der Kamera gibt es jetzt einen großen Ausschnitt aus Glas, der für beide Hauptkameras gleichzeitig ist. Bei den regulären Pixel 6-Modellen gab es einzelne Aussparungen für jedes Kamera-Objektiv.

Bild von Evleaks

Die wichtigsten Eckdaten zum Google Pixel 6a:

  • Google Tensor-Prozessor
  • 6,1 Zoll OLED Display
  • 6 Gigabyte RAM, 128 Gigabyte Speicher
  • 4410 mAh Akku, bis 72 Stunden Laufzeit
  • Zweifachkamera aus Pixel 5 und Co.
    12,2 Megapixel Hauptkamera (IMX363)
    12 Megapixel Ultraweit (IMX386)
    8 Megapixel Frontkamera (IMX355)
  • 5G-Funk, WiFi 6, Bluetooth 5.2, eSIM-Support
  • Maße: 152,2 x 71,8 x 8,9 mm (kleiner als Pixel 6)
  • Stereo-Lautsprecher, Fingersensor im Display
  • 5 Jahre Garantie für Sicherheits-Updates
  • Farben: Schwarz, Weiß, Grün

Also, wie ordnen wir das Pixel 6a ein? Es hat mit dem Tensor einen Chip aus dem oberen Regal, für den Google nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen ist. Einige Software-Produkte wie das rasend schnelle Voice Typing durch Google Assistant sind damit direkt auf dem Gerät möglich. Enttäuschend ist für mich nur, dass das Display nicht wenigstens 90 Hz schnell ist. Dafür ist das Gerät deutlich kompakter als Pixel 6 und Pixel 6 Pro.

Lob, Kritik und neue Erkenntnisse

Im Nachhinein hat Google noch bestätigt, dass ein anderer Fingerabdrucksensor verbaut ist. Man hütete sich allerdings zu sagen, dass dieser eventuell schneller als in Google Pixel 6 ist. Kritik gab es einerseits für die fehlende Klinke, aber auch für den jetzt fehlenden Gleichschritt im Bereich der Kamera mit den Flaggschiff-Modellen. Zu guter Letzt gibt es auch das Pixel 6a wieder nur in wenigen Märkten. In den meisten Nachbarländern erneut nicht.

Google Pixel 6a kostet unter 500 Euro

In den USA startet das Pixel 6a für 449 Dollar im kommenden Juli. Bei uns sind es dann 459 Euro.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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7 Kommentare

  1. Ein Gerät für 460 € im Preissegment Mittelklasse anzuordnen ist kühn. Bis auf den Prozessor und die Konnektivität ist das Gerät veraltet. Mittelklasse würde ich unter 300 € verorten. Wie für Google üblich keinen Klinkenstecker, keinen SD-Slot und nur einen SIM Karten Slot. Akkugröße für den Preis klein, RAM Speicher Standard, Kamera Module veraltet, Verarbeitung mit Plastik Durchschnitt. Einzig mit dem Update Versprechen kann Google punkten wenn denn Updates kommen. Da wären dann 350 € bis 400 € vertretbar. Bei anderen gibs mir Hardware für Geld, allerdings keine Updates (siehe der Update Betrug bei hmd global alias Nokia oder anderer China Brands wie Xiaomi, die oft nur ein Bloatware Update liefern). Google hätte an Nexus Zeiten anknüpfen können, aber will immer noch Apple sein.

  2. Schade, dass Smartphones in der Größe inzwischen als kompakt bezeichnet werden, nur weil sie kleiner als die mega Klopper mit 6,5-6,8 Zoll Displays sind. Kompakt wäre in meiner Welt so etwas wie das iPhone 13 Mini oder wenigstens unter 140mm Länge und 70mm Breite. Und wenn Google schon ihren guten Prozessor einbaut, warum nicht auch ne gescheite Kamera und wenigstens kontaktloses Laden? Ich verstehe eh nicht warum das inzwischen nicht in jedes Gerät eingebaut wird, man könnte einen Anschluss sparen wo Dreck und Wasser ins Gerät eindringen kann und so könnte man auch das nicht vorhanden sein von Ladegerät und Kabel rechtfertigen, aber nein…
    Ich hoffe inständig, dass die Falthandys bald etwas kleiner und dünner werden…

    1. Komplett auf kabelgebunden laden zu verzichten wäre ein Witz. Mit dem Kabel zu laden ist es nicht nur schneller sondern auch schonender für die Batterie, gleichzeitig lässt sich das Gerät weiter nutzen.

  3. Mhm… Kostet das Pixel 6 nicht oftmals auch unter 500 €? Wozu dann ein a? Da muss man wohl warten, bis der Preis auf 399 € gefallen ist. Ob sich Google mit dem Gerät einen Gefallen tut …

  4. Ich sehe hier keine nennenswerten Vorteil zum letzten Pixel 4a 5G welches ich noch sehr gerne nutze. Das hat auch die Kameramodule vom Pixel 5, sogar noch einen Klinkenanschluss (wer den unbedingt braucht), gleiche Speichergröße und RAM und hat die gleiche Gerätegröße. Einzig der Prozessor im 6a ist schneller. Aber gut, dafür 450 Euro ausgeben?

  5. Schade, dachte ich könnte mein 4a damit ersetzen. Die Hauptkamera bleibt die gleiche aus dem Pixel 3, entfernt wurden Klinkenanschluss und der praktische Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Besonders gefallen hatte mir das 4a wegen der kompakten Größe. Wieder einmal ein Beispiel dafür, wie ein Produkt durch übertriebenen Minimalismus schlechter gemacht wird. War wohl ein kurzes Gastspiel für mich in Sachen Pixel. Schade.

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