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Stadia: Xbox-Leute glauben nicht an Versprechungen von Google

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Google will mit Stadia das Cloud-Gaming neu erfinden und lokale Spielkonsolen obsolet machen. Was die Konkurrenz aus dem Hause Microsoft angeht, glaubt man diese Versprechungen nicht so richtig. In erster Linie ist man sich beim Xbox-Team sehr sicher, dass lokale Hardware auch in Zukunft nicht zu ersetzen ist. Eine klassische Xbox lässt sich durch die Cloud nicht vollständig ersetzen.

Xbox hat mehr Inhalte und keinen Input-Lag

Das hängt nicht nur mit dem enormen Datendurchsatz zusammen, auch die Verzögerung für Eingaben wird spürbar bleiben. Aber in erster Linie sieht sich Microsoft im Vorteil, weil man deutlich mehr Inhalte zu bieten hat. Google mag die Infrastruktur in der Cloud haben, eine große Community rund um YouTube, aber sie haben nicht die Inhalte. Ein guter Punkt, in denen die Universen PlayStation und Xbox mehrere Jahrzehnte Vorsprung haben.

Stadia ist und bleibt ein spannendes Experiment. Erneut wagt sich Google in das Revier anderer Unternehmen, was zumindest bei Messenger-Diensten und Social-Networks zuletzt mächtig daneben ging. Kann Google aber im Gaming-Sektor ein Faktor werden oder ist Stadia in wenigen Jahren schon wieder Geschichte?

Nichtsdestotrotz will auch Microsoft das Cloud-Gaming voranbringen und folgt Google mit xCloud auf Schritt und Tritt.

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Oliver

    12. April 2019 at 11:54

    Wenn Google bei Stadia genauso vorgeht wie bei Google+ oder Allo, ist das Scheitern vermutlich vorprogrammiert.
    Da kann man nur hoffen, dass Google aus seinen bisherigen Fehlern gelernt hat.

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