Rund um Google Maps ist in den letzten Tagen wieder etwas passiert. Es ist zum Beispiel ein spannendes neues Feature für die Routenführung aufgetaucht.

Google hat die Routenplanung in den vergangenen Jahren stets erweitert und abseits von Autos aufgebaut. Aber gerade für die Navigation mit Auto dann doch zu wenig getan. Im vergangenen Jahr kamen die CO2 optimierten Routen hinzu, die auch bald bei uns starten. Solche Routen sind sparsamer für das Auto, dauern dafür aber etwas länger. In diesem Bereich tut Google jetzt sehr bald mehr für Autofahrer.

Routenführung bald besser an unsere Autos angepasst

In den vergangenen Tagen war im Quellcode von Google Maps zu entdecken, dass Nutzer für eine bessere Routenplanung weitere Details zu ihren Fahrzeugen hinterlegen können. Zum Beispiel den Motor. Google verspricht in den gefundenen Textbausteinen „kraftstoffsparende Routen“, die auf „den Motortyp“ unserer Fahrzeuge zugeschnitten sind. Das Feature ist für Verbrenner und E-Autos gleichermaßen geplant.

Wann diese neuen Optionen an den Start gehen, wissen wir jetzt leider noch nicht. Aber die Textbausteine lassen vermuten, dass vielleicht noch diesen Sommer was passiert.

Verkehrs-Widget endlich für alle ausgerollt

Nach Ankündigung und Soft-Rollout ist das neue Verkehrs-Widget seit ein paar Tagen für alle Android-Nutzer verfügbar. Wenn ihr auf eurem Startbildschirm seid, zeigt euch das Widget live den Verkehr in eurer Umgebung an. Dafür gibt es zwei Zoomstufen, die man für die Ansicht und damit für die sichtbare Region an.

Neues Icon für geteilten Standort

Eine kleinere Neuerung betrifft den geteilten Standort. Das Icon der Kontakte ist überarbeitet worden. Selbst ohne Profilbild sieht das jetzt etwas schöner aus und es ist größer als bislang.

Google Maps in absehbarer Zeit mit Tempolimit-Anzeige in Deutschland?

Interessant sind außerdem neue Vorgaben der EU, die für neue Fahrzeuge eine Pflicht für einen intelligenten Geschwindigkeitsassistent einführen. Das könnte bedeuten, dass Google für Maps über Android Auto und Android Automotive die Anzeige von Tempolimits sogar einführen muss. Daher auch für den deutschen Markt. Google hat sogar die Daten dafür auf seinen Servern, verwendet sie bislang nur nicht.

Da ist aber viel Glaskugel dabei. Es ist nicht eindeutig, welche Auswirkungen diese Vorgaben auf Android Auto und Android Automotive tatsächlich haben werden.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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1 Kommentar

  1. Ich bin gespannt, lasse mich oft von Google Maps navigieren und finde es oft sehr merkwürdig das gerne mal eine Bundesstraße welche evtl. 2km länger zu fahren wäre (aber dafür konstant und ohne bremsen) durch eine schmale Nebenstraße „abgekürzt“ wird. Auf der es aber mehr zu bremsen und wieder zu beschleunigen gibt (engere Kurven usw.).

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