Google Maps ist längst mehr als nur ein simples Karten-Tool für Navigation und zum Auffinden interessanter Restaurants. Besonders in diesem Jahr hat sich Google Maps auch zum Helfer in Krisensituationen erwiesen, weil Google die Funktionen seiner App in diesem Bereich besonders stark ausgebaut hat. Schon 2019 kündigte Google an, Erdbebenregionen und andere Krisen auf Google Maps mit wichtigen Details anzuzeigen. Später kamen weitere Verbesserungen hinzu.

In diesem Jahr kam außerdem die Notwendigkeit auf, zusätzlich über die weltweite Ausbreitung von Covid-19 zu informieren. Hierzu kam ein neuer optionaler Layer in die App, der über wichtige Informationen für einzelne Regionen verfügt. Und so ist es in diesem Jahr, dass man in Google Maps leider ziemlich viel rot sieht. Einerseits sind das für uns sehr nützliche Funktionen, andererseits ist der Anlass hierzu jeweils ein trauriger. Zuletzt das Erdbeben im kroatischen Raum.

Google Maps als Informant für überregionale Krisen

Schaut man sich in Google Maps um, kann das aktuell auch häufig so aussehen:

Screenshot: Smartdroid und /r/google

Wie erwähnt, ist Google Maps inzwischen sehr erwachsen geworden und viel mehr als nur irgendeine App auf unseren Smartphones. Einen Ersatz hierfür zu entwickeln dürfte daher schwerfallen, der Wegfall von Google-Apps bei Smartphone-Herstellern wie Huawei aufgrund dieser Faktoren sicher nicht einfach kleinzureden. Googles Datensammler sollte daher auch in einem anderen Licht betrachtet werden, oder was meint ihr? Die Schattenseiten kann Google damit zumindest ein wenig ausgleichen.

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Hoffentlich muss Google langfristig nicht noch mehr Krisenfunktionen integrieren, kann den Covid-19-Layer schnell wieder aus seiner Karten-App entfernen und die schlimmsten Gründe für rote Markierungen sind vielleicht bald nur noch Staus.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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