Wir könnten eine ewig lange Liste aufsetzen, die beerdigte Google-Dienste aufzählt. Allein dieses Jahr gab man das Ende einiger populärer Angebote bekannt. Inzwischen gibt es auch mehr Hintergrund dazu, warum Google einige weniger populäre Entscheidungen trifft.

Dem Ruf des Konzerns tut es in unseren Augen allerdings nicht gut. Google hat ein Problem, was dieses Thema angeht, das sehen wir und einige Kollegen ganz ähnlich. Hintergrund für einige Schließungen aus der jüngeren Vergangenheit soll sein, dass sich Google effektiver und effizienter zeigen will.

Ressourcen sollen gewinnbringender eingesetzt werden

Man möchte mehr Ressourcen für Produkte aufwenden, die dem Konzern unterm Strich gewinnbringend sind. Das galt wohl nicht für Android Auto auf Telefonbildschirmen. Eine vollkommen kostenlos nutzbare und beliebte App. Eingestellt. Ähnlich ergeht es gerade dem Nachfolger, der Assistant-Fahrmodus wird bald eingestellt.

Stadia, der Streaming-Dienst für Spiele, wird zum Jahresanfang beendet. Das eigentlich sehr beeindruckende Produkt wurde nach Einführung mit viel Tamtam besonders schnell wieder abgesägt. Wobei es Dienste wie der Smartphone-Messenger Allo schon vorgemacht haben. 3 Jahre – mehr gab man dem Messenger nicht.

Bei manchen Angeboten gibt es keinen Ersatz

Ein Blick in die Gegenwart offenbart, dass man selbst an erfolgreichen Projekten nicht unbedingt festhalten will. Google Duo wird zwar nicht eingestellt, aber krampfhaft in Google Meet migriert. Das hat allerdings nur mit Problemen geklappt, weswegen Google Duo als App-Icon auf unseren Telefonen vorerst vorhanden bleibt.

Google nimmt uns zuletzt vor allen Dingen die Angebote, für die es keine echte Alternative gibt. Man kann nicht einfach sein Spieleportfolio von Stadia auf einen ebenbürtigen Dienst umziehen. Allo war ein geschlossenes System und Google+ war es auch. Unglücklich war in unseren Augen außerdem das Ende der My Business-App.

Was ist mit dem Pixel-Portfolio?

Nicht nur bei Google-Software herrscht Unsicherheit. Gerade als Google damit beginnt, für die Pixel-Reihe ein echtes Ökosystem zu etablieren, wird eine wichtige Gerätekategorie wieder abgesägt. Neue Pixelbooks wird es nicht mehr geben. Schade, denn gerade bei ChromeOS hatte Google zuletzt richtig viel Neues umgesetzt.

Heute ist ChromeOS erwachsen:

Chromeos De Ign De Ktop Hero

Noch kurioser war in diesem Zusammenhang die jüngste Präsentation von Chromebooks, die speziell auf Cloud-Gaming ausgerichtet sind. Google hatte bis kurz vorher noch eigene Chromebooks und einen eigenen Dienst für Cloud-Gaming. Wie passt das denn zusammen?

Vertrauen bröckelt schon seit Jahren

Intern mögen die Entscheidungen logisch sein. Aber für uns Kunden und Nutzer sind die Wege der Google-Produktmanager manchmal unergründlich. Was darunter vor allem leidet, ist das Vertrauen in neue Google-Produkte. Auch weil das kein neues Phänomen ist, sondern schon seit vielen Jahren so läuft. Killed by Google beweist es euch.

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2 Kommentare

  1. Alles schön und gut aber die Google Themen neben hier irgendwie komplett überhand. Früher war das mal eine schöne Android Seite. Finde ich schade.

    1. Ist mir schon länger aufgefallen. Google, Pixel, bla, bla. Egal, ist nicht meine Seite und sie ab und zu mal anzusurfen ist in Ordnung.

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