Bei seinem neuen Xiaomi 13 Pro legt Xiaomi wieder einen drauf. Es gibt etwas mehr als beim regulären Xiaomi 13, das schon sehr gut ausgestattet ist. In China hat man das Xiaomi 13 Pro zunächst vorgestellt, es ist das erste Flaggschiff-Smartphone der Chinesen für 2023. Besonders vom neuen Qualcomm-Prozessor wird viel erwartet und er scheint in vielerlei Hinsicht liefern zu können.

Extrem heller Bildschirm

Xiaomi betont mehr als einen Monat vor Präsentation der neuen Smartphone, dass das 13 Pro den hellsten Bildschirm unter den Android-Flaggschiffen hat. Auf dem Papier ist das dank 1.900 Nits ein Fakt und die Galaxy S23-Serie wird daran nicht vorbeikommen.

Präsentation auf MWC 2023

Es ist inzwischen fest davon auszugehen, dass Xiaomi seine neuen Smartphones auf dem MWC in Barcelona präsentiert, der Ende Februar 2023 stattfindet.

Vergleich der Ladegeschwindigkeit

Das vorerst beste Xiaomi-Smartphone für 2023 lädt mit über 120 Watt und im Vergleich tut es das auch tatsächlich sehr gut. Beim Zwischenstand nach 15 Minuten hat es die Konkurrenz deklassiert.

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Erster Akku-Vergleich sieht sehr gut aus

Im ersten großen Vergleich (via Techdroider) mit anderen Top-Smartphones, kann man sehr gut die Performance des neuen Qualcomm-Prozessors sehen. Leistung und Effizienz stimmen, der Vorsprung zu den Geräten aus dem Vorjahr ist direkt beachtlich.

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Xiaomi 13 Pro vorgestellt

Beim Xiaomi 13 Pro gibt es ein Curved-Display mit 6,73 Zoll Bildschirmdiagonale, es ist also deutlich größer. Außerdem unterstützt es LTPO und kann von 120 Hz bis auf 1 Hz runtergehen, was der Akkulaufzeit hilft. Der in diesem Fall 4.820 mAh Akku wird per Kabel mit bis zu 120 Watt geladen und kabellos mit maximal 50 Watt.

Kamera mit 1 Zoll Sensor: Leica hilft für die bestmögliche Xiaomi-Kamera

Über die Kamera wurde schon im Vorfeld viel geredet. Für die 50 MP Hauptkamera kommt der aktuellste Sony-Sensor IMX989 zum Einsatz, der 1 Zoll groß ist. Das gibt es nicht so oft, wird aber wohl Standard in der 2023er Flaggschiff-Generation. Ein so großer Sensor nimmt sehr viel Licht auf.

Xiaomi 13 Pro

50 MP gibt es außerdem für die Ultraweitwinkel-Kamera mit 115 Grad Sichtfeld. Ganz neu ist die Zoomkamera, die bewegliche Linsen besitzt. Sie beherrscht Makrofokus bis auf 10 cm und bietet einen optischen 3,2-fach Zoom. Bis zu 70-fach Zoom sind dank digitaler Unterstützung möglich.

Xiaomi teilte in den Wochen zuvor schon viele Fotos, welche die Qualität aller drei Kameras unterstreichen sollen:

Wie beim regulären Xiaomi 13 auch, ist der maximal 12 GB RAM große Arbeitsspeicher mit LPDDR5X ausgestattet und der bis zu 512 GB Datenspeicher setzt auf UFS 4.0. Auf Digital Car Key, IP68-Zertifizierung oder Dolby Vision über zwei Lautsprecher muss man auch hier nicht verzichten.

Fragen und Antworten

Wann ist das Xiaomi-Flaggschiff erhältlich?

In China wurde das Gerät schon 2022 präsentiert, nach Europa kommt es wohl im März 2023.

Wie viel kostet das neue Modell?

Orientieren wir uns preislich am Vorgänger, ist mit einem Preis von rund 1.000 Euro zu rechnen. Günstiger ist das reguläre Xiaomi 13.

Ist es das beste Xiaomi-Smartphone?

Vorerst ja, allerdings hat Xiaomi bereits ein 13 Ultra für 2023 angedeutet. Es kommt womöglich im Sommer.

Auch interessant: Xiaomi 13: Neues Android-Handy offiziell vorgestellt

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2 Kommentare

  1. Die Akku Laufzeit Vergleiche der Werbefraktion werden immer alberner.

    Apple „gewinnt“ nur weil es genau wie Xiaomi andere Tasks voll vernachlässigt.

    Heisst, es treten genau die gleichen Probleme bei Benachrichtigungen und Syncvorgängen wie bei etlichen Androiden auf. Das berühmte „XYZ App meldet sich nur noch wenn ich den Bildschirm aktiviere“ habe ich gerade mit dem Ip 13 Pro Max 256GB unter 16.2 gut nachvollzogen – und zurückgeschickt. Denn bei den Androiden und Xiaomi kann man (im Gegensatz zu IOS) mittlerweile gut gegensteuern, auch ohne root oder alternativem xiaomi.eu ROM.

    Das 12T Pro läuft mit dem Gen.1 zuverlässig, die Benachrichtigungen kommen nach der gewohnten Fummelei wie eingestellt, und für Wenignutzer wie mich zeigt GSam 4d13h bei einer SOT 6h56m. Ok, die Kamera ist (für das Geld) scheisse, allen angeblichen Tests zum Trotz. Nur ist mir die Verbesserung nicht der doppelte Preis beim erwähnten Iphone wert, der Makromodus taugt so viel mehr wie die lächerliche 2MP Zusatzkamera bei meinem Chinabomber.

    Das 13 Pro hat leider wieder ein nerviges Edge Display, das Leica Logo ist wie schon bei der Nokia Serie von HMD wahrscheinlich genau so wenig wert, und das Erscheinen in der EU ungewiss. Sicher wäre nur die überzogene UVP.

    Von daher, *so* werden die Bunnys ihre Verkaufszahlen im Westen sicher nicht steigern. Das Updateversprechen (bei der 12er Serie) muss ebenfalls noch seinen Wert beweisen. Toll ist der komplette Lieferumfang *mit* Schnellladegerät, Hülle, und perfekt vormontierter Bildschirmfolie, für den sofortigen Schutz vom teuren Gerät. Man kann nur hoffen, dass Xiaomi irgendwann die Kurve kriegt und wieder zum alten Erfolgsrezept zurückfindet, samt gestraffter Produktpalette.

    Wünsche den Smartdroidern ein gutes neues Jahr und weiter so!

  2. Der Preissprung zum Apple IPhone ist nicht mehr so groß, warum dann also ein Xiaomi?

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