Für kleines Geld könnten das zwei ziemlich spannende Notebooks werden, die Xiaomi aber fürs Erste natürlich dem chinesischen Markt vorbehält.

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Zumindest auf meinem Radar ein wenig untergegangen ist, dass Xiaomi mit zwei neuen Laptops nicht nur den Markt wieder ein bisschen aufmischt, sondern sich auch von der AMD-Hardware verabschiedet hat. Die neuaufgelegten Modelle des Xiaomi RedmiBook 16 und Xiaomi Redmi Book 14 II vertrauen auf eine CPU von Intel und eine Grafikkarte von NVIDIA. Erst früher in diesem Jahr waren sie unter gleichem Namen mit einer Ryzen-APU aus der 4000er-Reihe erschienen.

Xiaomi RedmiBook 16: Technische Daten

Das neue RedmiBook 16 kommt in zwei verschiedenen CPU-Ausführungen mit einem Core i5-1035G1 (4 x 1,0 -3,6 GHz) oder einem Core i7-1065G7 (4 x 1,3 – 3,9 GHz). In beiden Fällen wird der Prozessor von einer NVIDIA MX350 GPU mit 2 GB GDDR5-Speicher begleitet. Der Arbeitsspeicher ist 16 GB groß und ist im Gegensatz zur AMD-Version mit DDR4-3200 etwas schneller getaktet. Dazu kommt eine 512 GB große SSD.

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Das Display misst dem Namen nach 16,1 Zoll in der Diagonalen und löst mit Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) auf. Es deckt den vollen sRGB-Farbraum ab und eine maximale Helligkeit von 300 Nits. Zu weiteren Features gehört eine Tastatur mit 1,5 Millimetern Anschlag und ein Fingerabdrucksensor im Powerbutton.

Die erwartungsgemäß etwas potentere Hardware hat allerdings ihren Preis, wenngleich dieser für den deutschen Markt – sofern es überhaupt hier erscheint – noch nicht bekannt ist. Das Xiaomi RedmiBook 16 mit i5-Prozessor würde umgerechnet 632 Euro (5.000 Yuan) und das mit i7-Prozessor 720 Euro (5.700 Yuan) kosten.

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Xiaomi RedmiBook 14 II: Technische Daten

Wie das RedmiBook 16 hat auch das RedmiBook 14 II ein gleichnamiges Geschwisterkind mit AMD-Komponenten, jetzt folgt der zweite Relase unter Intel-Flaggen. Es gibt die gleichen beiden Intel-Prozessoren, ein Core i5-1035G1 und ein i7-1065G7, zur Auswahl sowie ebenfalls die NVIDIA MX350 als GPU. Der Arbeitsspeicher muss nicht zwingend 16 GB groß sein, für Sparfüchse existiert ein 8-GB-Modell. Die SSD bleibt mit 512 GB großzügig bemessen.

Beim Xiaomi RedmiBook 14 II startet der Preis bei umgerechnet 594 Euro (4.700 Yuan) und reicht bis 720 Euro (5.700 Yuan) in der Top-Ausstattung. Ab dem 15. Juli sollen die beiden Notebooks in China erhältlich sein. Ich würde einen Deutschland-Start nicht vollkommen ausschließen, bis dahin dürfte es aber noch einige Wochen, eher Monate dauern.

(via)

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Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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2 Kommentare

    1. Aber selbstverständlich! Bin selbst gespannt, wann Xiaomi endlich Notebooks auch offiziell in Deutschland verkauft.

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