Man könnte meinen Google bringt in seine Messenger-Abteilungen endlich mehr Klarheit ein, doch an manchen Ecken ist es noch immer sehr verwirrend.

Google hat unterschiedlichste Produkte für die virtuelle und digitale Kommunikation am Start. Zum einen gibt es da einige Business-Produkte, auf der anderen Seite die Dienste zur privaten Nutzung. Aktuell vermischt man diese Welten sogar. Das professionelle Google Meet ist in den kommenden Wochen für Privatleute verfügbar und landet gerade in Form von Verknüpfungen im Kalender sowie in Gmail.

Chat oder Chat, das ist hier die Frage

Für die Kommunikation per Chat/Messenger gibt es Chat. Zweimal, was echt verwirrend ist. Zum einen ist da die Sache rund um Rich Communication Services, die Google einfach nur Chat nannte. RCS realisiert man über die Messages-App, welche als Basis für SMS/MMS gedacht war und heute eben etwas mehr kann. Es gibt aber noch ein anderes Tool namens Chat. Nämlich Hangouts Chat, nur wurde dieses Tool inzwischen unbenannt.

Jetzt gibt es also Google Chat (früher Hangouts Chat) für den professionellen Einsatz und Chat (von Google) als modernen bzw. privaten SMS-Ersatz sowie Angriff auf Messenger-Apps wie WhatsApp. Ob nun Google Chat oder einfach nur Chat. Zwei Produkte aus derselben Kategorie für unterschiedliche Zielgruppen so verdammt ähnlich zu nennen, halte ich für maximal ungünstig.

Google vereint alle seine Messenger-Teams

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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