Xiaomi macht bei seinen Smartphones weniger Kompromisse, das sorgt auch für höhere Preise. Ein frischer Leak zu Xiaomi 13 und 13 Pro verheißt leider nichts Gutes, jedenfalls nicht für die Sparfüchse. Die werden von den beiden neuen Top-Smartphones sicherlich Abstand nehmen müssen, wenn die neuen Infos über die Europreise halbwegs korrekt sind.

Es wurde schon im Vorfeld bekannt, dass Samsung die Preise seiner Galaxy S23-Serie massiv anhebt in einigen Märkten. Bei uns sind es wohl 100 Euro mehr. Xiaomi scheint diesen Weg auch gehen zu müssen. 849 Euro hat das Xiaomi 12 gekostet, beim Xiaomi 13 wird laut „Insider“ eine UVP von 999 Euro veranschlagt.

Die Preise können je nach Land anders aussehen, die 999 Euro werden angeblich in Frankreich verlangt. Egal wohin sich der Preis für Deutschland tatsächlich bewegt, mehr als 900 Euro scheinen sicher zu sein. Immerhin gibt es dafür bereits 256 GB Speicher im Basismodell, da bietet uns Samsung nur die Hälfte.

Wenn das Pro schon so viel kostet, wie lange müssen wir dann aufs Ultra sparen?

Gut, die Flaggschiff-Smartphones sind heute halt so teuer. Aber es geht natürlich noch weiter. Denn es wird auch ein Xiaomi 13 Pro geben, das preislich bereits dem neuen Samsung Galaxy S23 Ultra nahekommt. 1.299 Euro sind es angeblich in Frankreich. Alter Schwede!

Ich meine, dafür gibt es einen 1 Zoll großen Bildsensor für die Kamera, der schon ziemlich teuer sein dürfte, dazukommt der neuste Snapdragon-Chipsatz für 2023. Xiaomi verspricht außerdem das derzeit hellste Display, das wir in einem Android-Smartphone finden können. Man kann also in vielerlei Hinsicht das bieten, was technisch aktuell möglich ist.

Starten werden die Geräte wohl zum MWC und es wird Anfang März 2023 eine mehrtägige Aktion für Vorbesteller der neuen Smartphones geben. Ohne Grund habe ich es nicht erwähnt, das später erscheinende Xiaomi 13 Ultra wird nochmals deutlich teurer sein.

Technische Eckdaten zu Xiaomi 13 und 13 Pro

Das steckt im Xiaomi 13: 6,36″ 120 Hz OLED Display, 4.500 mAh Akku mit 67 Watt Schnellladen und 50 Watt Wireless Charging, Snapdragon 8 Gen 2-Prozessor, ab 8 GB RAM und 128 GB Speicher, IP68-Zertifizierung, Support für Digital Car Key, zwei Lautsprecher, 50 MP Hauptkamera (OIS) + 3,2x Zoom und Ultraweitwinkel.

Das steckt im Xiaomi 13 Pro: 6,73″ 120 OLED Display mit LTPO, 4.820 mAh Akku mit 120 Watt Schnellladen und 50 Watt Wireless Charging, Snapdragon 8 Gen 2-Prozessor, bis zu 12 GB RAM und 512 GB Speicher, IP68-Zertifizierung, Support für Digital Car Key, zwei Lautsprecher, 1 Zoll 50 MP Hauptkamera (OIS) + 3,2x OIS-Zoom, Makro und Ultraweitwinkel.

Beide Xiaomi-Handys erscheinen zunächst ab Werk mit Android 13 und MIUI 14. Eine Update-Garantie von insgesamt drei Jahren sorgt dafür, dass die Smartphones neuste Android-Versionen und Funktionen erhalten. Los geht es im Winter 2023 mit dem Update auf Android 14. MIUI 15 wird im Frühjahr 2024 folgen.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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2 Kommentare

  1. Samsung geizt beim Speicher, liefert im Gegensatz zu Xiaomi aber Software Support. Und das über einen langen Zeitraum. Bei Xiaomi ist das Telefon doch bereits nach Release vergessen, weil sie noch 150 Zwischengeräte auf den Markt werfen und dann kommt der Nachfolger. MIUI ist ebenfalls in einem grauenhaften Zustand und außerhalb Chinas und Indiens nicht mal voll funktionsfähig. Selbst schuld, wer dafür tausend Euro ausgibt und sich dann noch hinsetzt und all die Werbung entfernt, mit der man auch noch beglückt wird.

  2. Auch wenn das 12T Pro jetzt schon ein halbes Jahr alt ist, als Android Auto ist das 12T Pro nicht zu empfehlen. Ständige Kontaktabbrüche während der Fahrt

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