Künstliche Intelligenz kommt zunehmend im deutschen Gesundheitswesen an. Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage vom November 2025 steht eine deutliche Mehrheit der Bürger dem Einsatz von KI in Praxen und Kliniken offen gegenüber. Viele nutzen bereits Chatbots zur Diagnose, sehen aber weiterhin Risiken beim Datenschutz und der Datensicherheit.
71 Prozent der Befragten bewerten den Einsatz von KI im Gesundheitssektor positiv. Im Alltag greifen bereits 45 Prozent auf Chatbots wie ChatGPT, Gemini oder Copilot zurück, um Symptome abzuklären. Jeder Zehnte tut dies häufig. Das Vertrauen in die Technik ist dabei beachtlich – und auch etwas bedenklich. 55 Prozent der Nutzer verlassen sich auf die Antworten der KI, über 30 Prozent sehen die Auskünfte ähnlich einer ärztlichen Zweitmeinung. Nur 16 Prozent zweifeln an den Chatbot-Antworten.
Gewünscht wird KI vor allem als Unterstützung bei medizinischen Entscheidungen. 74 Prozent halten sie für sinnvoll, um eine Zweitmeinung einzuholen, 72 Prozent für Diagnosen und Therapieempfehlungen. Auch bei der Analyse von Röntgenbildern oder organisatorischen Aufgaben in der Praxis sehen viele Befragte einen Nutzen. Dem gegenüber stehen konkrete Sorgen: 71 Prozent fürchten Datenmissbrauch, 69 Prozent sorgen sich um fehlende menschliche Zuwendung. Gut ein Drittel ist unsicher, wie viele Gesundheitsdaten sie einem Chatbot anvertrauen sollten.
Etablierter als KI sind klassische Gesundheits-Apps auf dem Smartphone. 73 Prozent der Nutzer verwenden Anwendungen für Fitness, Ernährung oder das allgemeine Wohlbefinden. Zentrale Dienste wie Apple Health oder Google Fit nutzen 43 Prozent. Der Effekt wird subjektiv als positiv wahrgenommen: 64 Prozent fühlen sich durch die Nutzung gesünder, gut ein Drittel konnte laut eigenen Angaben Gewicht reduzieren.
Generell ist es gut, wenn die Leute sich mehr mit ihrer Gesundheit auseinandersetzen. Besser mit dem KI-Chatbot, als gar nicht. Auch der Einsatz von Apps und Gadgets kann den Unterschied machen, ob man sein Leben lang „ungesund“ lebt oder den entscheidenden Schritt macht. Ich liebe die heutigen Möglichkeiten, sie machen viele Dinge einfacher und reduzieren Barrieren.
