Es zeichnet sich zunehmend ab, dass die EU vom geplanten Verbrenner-Verbot (2035) abweicht und Änderungen vornimmt. Man gibt einer Lobby nach, statt klar in die Zukunft zu blicken. Das wird dem europäischen Markt vielleicht kurz helfen, aber ist ein Tot auf Raten.
Die EU-Kommission rückt nun vom strikten Verbrenner-Verbot ab und plant, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor auch nach dem Jahr 2035 weiterhin zuzulassen. Ein geplantes „Autopaket“ soll sicherstellen, dass künftige Regelungen alle technologischen Entwicklungen berücksichtigen.
Dieser neue Plan schließt explizit klassische Verbrenner ohne Hybrid-Technik ein, sofern diese mit E-Fuels oder Biokraftstoffen betrieben werden. Ziel der Kommission sei es, den Übergang zu klimaneutralen Antrieben sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch sozial gerecht zu gestalten.
Auch wenn das drastische Verbot ebenso kein richtiger Weg war, so müsste die Politik in meinen Augen nun einfach mal einen eingeschlagenen Weg durchziehen und sich nicht alle paar Jahre zu einer Änderung hinreißen lassen.

Das ganze Hin und Her ist auch Gift für unsere Wirtschaft und hilft auch ungemein dabei, die ganzen Schwurbler zu bestärken und alle anderen zu verunsichern. 🤮
Das Verbrennerverbot war eine Blutgrätsche für Deutschland ( ca 100.000 Arbeitsplätze sind bereits verloren ) mit einer klaren Subventionierung für die chinesische Industrie, wo es übrigens kein Verbrennerverbot gibt.
E-Autos sind zwar die Zukunft ( fahre selbst einen sehr guten chinesischen Plug-in), aber für ca 50 % der deutschen Bevölkerung ohne eigene Wallbox bisher völlig ungeeignet. Die Brüsseler Bürokraten haben gemeinsam mit SPD/Grünen und Gewerkschaften völlig unrealistische Ziele gesetzt und unsere Automanager haben das naiv geglaubt, weil sie den gesunden Menschenverstand abgegeben haben.
Jetzt wundern sich alle über die gewollten Abhängigkeiten von China.
Ander Länder ( China und co) und andere Firmen ( zB Toyota ) waren wesentlich klüger !