Derzeit entstehen bei Google mit sehr viel Engagement und Ressourcen im Hintergrund die Produkte der Zukunft. Das neue Jahr ist gerade gestartet und Android 17 steht schon vor der Tür, während zugleich ein paar Dienste wie Google Maps auf eine glorreiche Zukunft vorbereitet werden. Hier gibt es für euch die heißesten Neuigkeiten.
Android 17 wird vorbereitet
Rund um Android 17 ist eine „native App-Sperre“ aufgetaucht, sie wird dabei direkt in das Betriebssystem integriert und somit leistungsstärker als die bisherigen Lösungen sein, um ausgewählte Apps zusätzlich abzusichern. Entdeckt werden konnte hierfür ein neuer Umgang mit App-Benachrichtigungen, die bei gesperrten Apps zukünftig anders behandelt werden sollen.
Benachrichtigungen von gesperrten Anwendungen werden weiterhin angezeigt, deren sensibler Inhalt bleibt jedoch verborgen. Anstelle der eigentlichen Nachrichtentexte zeigt das System lediglich neutrale Platzhalter wie „New message“ (Neue Nachricht) oder „New notification“ (Neue Benachrichtigung) an, berichtet Android Authority nach einem Fund in Android Canary 2601.
Zeitzonen-Feature kommt
Eine weitere Neuerung, die gerade bekannt wurde, ist die Bereitstellung einer neuen Benachrichtigung beim Wechsel der Zeitzone. Nützlich für die, die immer mal wieder weiter reisen. Die neue Benachrichtigung informiert dabei genau, in welche Zeitzone ihr gewechselt seid und ob die Uhr für euch nach vorn oder zurück gedreht wurde.
Google Maps auf der Plattform der Zukunft
In den letzten Tagen wieder häufiger ein Thema bei uns: Android XR und die kommenden KI-Brillen. Dafür werden einige Dienste von Google angepasst, im Fokus stehen Apps wie Google Maps. Nun werden weitere Neuerungen und Funktionsweisen bekannt, wie die Brillen mit den Google-Apps im Alltag nützlich sein können.
Die Funktion „Enhanced Navigation“ soll eine präzisere Wegführung für Nutzer von AR-Brillen ermöglichen, insbesondere beim Gehen. Google plant dafür die Integration von Gemini Live in den Navigationsprozess, wobei die Kamera der Brille zusätzlichen Kontext für die KI liefern kann. Durch die Verknüpfung der Kamera mit den geospatialen Diensten von Google soll die Standortgenauigkeit und die Qualität der KI-Antworten enorm verbessert werden.
Nutzer werden dazu aufgefordert, ihre Umgebung (Gebäude und Schilder) mit der Kamera zu scannen, damit das System die exakte Position bestimmen kann. Während der Navigation kann das System den Nutzer aktiv korrigieren, indem es etwa akustische oder visuelle Hinweise gibt, falls dieser sich in die falsche Richtung bewegt oder umkehren muss.
Diese neuen Hinweise können dabei sehr genau sein, es sind im Quellcode einige Strings dazu bereits aufgetaucht: „Drehen Sie sich leicht nach rechts, um in die richtige Richtung zu fahren“ oder auch „Biegen Sie leicht rechts ab in Richtung XYZ“. In einer großen, fremden Stadt, kann man sich dadurch jedenfalls noch besser orientieren als mit dem Blick auf ein Smartphone-Display.
Die Navigation mit einer KI-Brille von Google im Video:
