Es gibt nicht nur schlechte Nachrichten rund um Google Home, wie beim fehlerhaften Matter-Support und Einschränkungen bei IKEA-Hardware, denn Updates bringen Neuerungen in das smarte Zuhause. Google erweitert die Automatisierungsmöglichkeiten der Home-App unter Android (Version 4.6.55.1) und iOS um neue Starter und Bedingungen.
Als Auslöser für Automationen können nun der Wiedergabestatus von Medien (Start, Pause, Pufferung) oder eine spezifische Lautstärke dienen. Außerdem lässt sich jetzt der aktuelle Betriebszustand von Haushaltsgeräten, beispielsweise ob eine Waschmaschine läuft oder einen Fehler meldet, als Bedingung integrieren. Auch Helligkeitswerte von Lampen können nun als Starter definiert werden.
Google Home bekommt neue Automatisierungen
Ein paar Beispiele:
- Wenn der Fernseher läuft, Licht um 50 % dimmen.
- Ankündigen, wenn die Waschmaschine fertig ist.
- Um 22 Uhr die Alarmanlage aktivieren.
- Wenn die Lautstärke 50 Prozent beträgt…
- Wenn der Lautsprecher pausiert ist…
- Wenn die Waschmaschine läuft…
Generell werden smarte Haushaltsgeräte noch besser eingebunden, darunter Saugroboter, klassische Haushaltsgeräte wie Trockner, Waschmaschinen und so weiter. Sicherheitssysteme können automatisiert scharfgeschaltet werden und weitere neue Aktionen umfassen das gezielte Stoppen von Lichteffekten sowie das Öffnen und Schließen von Jalousien.
Google hat noch reichlich Arbeit vor sich, vor allem bei Basisfunktionen
Erhoffte Verbesserungen, für die eingangs erwähnten Probleme mit simplen Tastern und Schaltern, gibt es nicht, diese werden weiterhin nicht als Auslöser unterstützt. Es wäre doch schön, wenn sich Google dann in den kommenden Monaten mal wieder um ein paar Basics kümmert, darunter die Wiederherstellung simpler Funktionen und Abläufe, die mit dem Upgrade auf Gemini verloren sind.
Auf die deutschen Anwender kommt in den nächsten Monaten noch einiges zu, denn auch bei uns steht der Gemini-Rollout noch an und damit das Ende von Google Assistant. Das sorgt bekanntermaßen nicht nur für gute Laune, wie man auch bei anderen Google-Apps sieht, die durch die Gemini-Integration auch viele Fehler mitbringen.
