Wieder auf Kunden gehört: VW ist überzeugt von „rein elektrischer Zukunft mit echten Volkswagen“

VW ID. Polo

Volkswagen hat sein absolutes Highlight immer noch nicht endgültig enthüllt, aber zumindest reichlich an Details zur neuen MEB+ Plattform verraten. Mit dem neuen ID. Polo geht VW jedenfalls in das bislang wichtigste Jahr mit Elektroautos, denn nach gehörig Wachstum in 2025 soll es nun weiterhin bergauf gehen.

Dass man in der EU am geplanten Verbrenner-Aus ein wenig gerüttelt hat, wird bei VW die langfristige Detailplanung jedenfalls nicht mehr verändern. Das „Big Picture“ ist gesetzt, für VW bedeutet das eine „rein elektrische“ Zukunft und davon ist man überzeugt, bringt VW-Vertriebschef Martin Sander im Gespräch mit Automobilwoche zu Papier.

VW ändert seine Strategie nicht mehr und setzt ab 2026 noch stärker auf Elektromodelle

VW setzt besonders auf 2026, denn die neuen Modelle wie der ID. Polo werden durch ihre Größe und Preisklasse deutlich höhere Stückzahlen ermöglichen. Das wiederum ermöglicht weitere Kostenreduzierungen und bessere Margen für den Hersteller. „Deshalb sind der ID. Polo und der ID. Cross zentrale Bausteine unserer Strategie“.

Sander betont ein zweites Mal: „Die Zukunft ist elektrisch“. Offensichtlich macht er das, weil es wohl weiterhin Zweifel daran gibt, dass VW seinen Weg durchhält. Ein durchaus berechtigter Gedanke, denn reihenweise sind die Hersteller umgefallen und haben ihre Strategien rund um Elektroautos drastisch angepasst.

Das Comeback der Tasten gilt bei VW als Fortschritt

Das Feedback für den neuen ID. Polo sei „ausnahmslos positiv“. Ein wichtiger Punkt, denn mit dem ID. Polo kehrt VW nach eigenen Ansichten zurück zu alter Stärke. Die Elektroautos der nächsten Generation sind wieder so, wie sie von Kunden erwartet werden, besonders in den Punkten Qualität und Bedienfreundlichkeit.

Das neue Cockpit setzt weiterhin auf zwei Bildschirme, aber wieder klassische Tasten für Klimaanlage und am Lenkrad auch, was uns von VW als Fortschritt verkauft wird:

ID Polo Cockpit 1

VW will mit dem neuen Polo die Preisgrenze von 25.000 Euro erreichen, auch wenn das wahrscheinlich nicht zum Markstart direkt passiert. Ein Jahr später soll der neue ID. Up, bislang als ID.Every1 bekannt, die Preismarke von 20.000 Euro reißen können. Ebenfalls eine große Herausforderung, allein durch die Produktion in Europa.

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