Tonangebend: Nach den Bildern lässt Google Gemini künftig auch Musik komponieren

Google Gemini Hero

Grafiken, Stockfotos und Bildbearbeitungen sind heute dank Google Gemini in wenigen Sekunden erstellt und erledigt, das soll die KI demnächst auch mit Musik können. In den Quellcodes von Gemini ist eindeutig zu sehen, dass ein Generator für Musik vorbereitet wird.

Google hat sicherlich mit Gemini und Nano Banana Pro den besten Bild- und Fotoeditor im Angebot, der sich einfach Prompts bedienen lässt. Der Nutzer gibt Material und Befehl, die KI führt durch. Auf einem beeindruckend hohen Niveau, das muss man dem System von Google auf jeden Fall lassen.

Ob das bei Musik so ähnlich sein wird, sehen wir dann in den kommenden Monaten. Laut den Quellcodes der neuesten Google-App-Version für Android kommen neue Fähigkeiten hinzu, welche bestehende KI-Fähigkeiten wie Bild- und Videogenerierung ergänzen.

Gemini Musik Generator Leak

Google macht KI-Fähigkeiten für Musik für alle verfügbar

Google kann Ton ohnehin schon, denn die erstellten Videos in Gemini sind seit einiger Zeit auf Wunsch auch vertont. Nutzer können künftig über eine dedizierte Schnittstelle eigene Musikstücke erstellen, wobei Code-Hinweise auf mögliche Einschränkungen je nach Kontotyp oder Nutzungssituation hindeuten.

Ganz neu ist die Idee ohnehin nicht, denn im Google Rekorder kann man auch schon seit einiger Zeit selbst Hintergrundmusik für die eigenen Aufnahmen mit Hilfe von Googles KI komponieren. Aber das geht wohl nur auf den Pixel-Smartphones, denn nur dort steht der Google Rekorder zur Verfügung.

Erstellte Musikstücke werden künftig in der Sektion „Meine Inhalte“ innerhalb der Gemini-App unter einer neuen Kategorie für Musik gespeichert. Im Gegensatz zur bisherigen Lösung in der Rekorder-App, die exklusiv für Pixel-Geräte konzipiert war, deutet die Integration in Gemini auf eine breitere Verfügbarkeit für verschiedene Android-Nutzer hin.

Bei Musik aus der KI ist es wie bei Fotos und Bildern, wenn es um das Urheberrecht geht. Schwieriges Thema, denn die KI erfindet nichts, sie kann nicht wirklich kreativ schöpfen, sondern wir generativ aus allen Inhalten der Welt, die ihr bekannt sind. Für den professionellen Gebrauch ist das also mit Vorsicht zu genießen.

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