Mit der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen klärt ING jetzt auch darüber auf, was Privatkunden an Neuerungen und Produktneuheiten in diesem Jahr erwarten können.
Neue Funktionen für den Alltag mit ING-Konten
Los geht es schon früh in diesem Jahr damit, dass man SEPA-Überweisungen endlich standardmäßig in Echtzeit ausführt. Derzeit muss man das Feature immer noch manuell anwählen, wenn die Überweisung sofort ausgeführt werden soll. „Ab Februar 2026“ wird sich das jedoch ändern, teilt die ING nun mit, ohne dabei ein konkretes Datum zu nennen.
Im Zahlungsbereich sind das nicht die einzigen Neuerungen, denn auch das europäische Wero-System soll tiefer in ING integriert werden. Derzeit hat Wero den Nachteil gegenüber PayPal, online kaum verfügbar zu sein. Aber für das zweite Quartal 2026 ist die Einführung von Wero-Zahlungen im Onlinehandel geplant.
Wero hat den Vorteil, dass man Geld per Rufnummer versenden kann und ich mag diesen Punkt eigentlich. Es ist so einfach wie das Versenden einer SMS. Bislang ist mir Wero im Alltag aber noch nicht einmal untergekommen.
Neue Finanzprodukte
Im Bereich der Finanzprodukte wird es ebenfalls ab Februar 2026 möglich sein, ab 1.000 Euro Anlagebetrag gebührenfrei in Krypto Exchange Traded Notes (ETNs) investieren zu können. Und wohlhabende Kunden werden zukünftig in Private Equity investieren können. Instant-Baufi ermöglicht hingegen Baufinanzierungszusagen in etwa 30 Minuten.
KI beschleunigt den Digitalizierungsprozess
Einige werden sich darüber nicht so freuen, aber auch hier übernimmt die KI zunehmend. Ein KI-Agent (AgenticAI) übernimmt ab Februar 2026 eigenständig Aufgaben im telefonischen Kartenservice. Durch den Einsatz von KI hat ING bereits einen Digitalisierungsgrad der Prozesse auf 86 Prozent gesteigert.
Neuerungen in der App
Es gibt auch immer wieder neue Funktionen in der App von ING. Zuletzt wurde eingeführt, dass man die VISA-Karte auf kurzem Weg temporär sperren kann. Außerdem werden im Depot nun Firmen-Logos angezeigt und die neue Kontostandsanzeige sollte längst alle Nutzer erreicht haben – mehr dazu in diesem Beitrag.
