Gemini soll zukünftig noch besser in Gesprächen erkennen können, ob Nutzer womöglich psychische Probleme aufweisen und tatsächlich Hilfe benötigen könnten.
Rund um mentale Gesundheit hat Google gemeinsam mit Experten neue Funktionen entwickelt und die KI-Modelle stärker darauf trainiert, die Gespräche der Nutzer richtig analysieren und ggf. helfen zu können. Neu wird sein, dass Gemini zum Beispiel konkret Hilfestellen anbietet, wenn ein Gespräch auf Suizid oder Selbstverletzung hinausläuft.
Gemini soll auch erkennen, wenn ein Nutzer womöglich grundsätzlich Hilfe bei seiner psychischen Gesundheit benötigt und kann hier mit den richtigen Anlaufstellen dienen. Man verfolgt bei Google die Meinung, dass eine „verantwortungsvolle KI einen positiven Beitrag zum psychischen Wohlbefinden der Menschen leisten kann“.

Immer mehr Nutzer suchen Gespräche mit der KI zu allen Themen. Die großen Sprachmodelle haben auf alles eine Antwort, wirken zuweilen emphatisch und das zieht einige Nutzer in ein „Rabbit Hole“ – im Zweifel zu sich selbst und nicht zu einem allgemeinen Thema.
Projekte werden in Gemini bald verfügbar sein
Zugleich tauchen neue Screenshots von den Projekten auf, die Google demnächst in Gemini integriert. In Projekten kann man mehrere Chats sammeln, ich würde das auch als eine Art Ordnerfunktion verstehen. Google hat dieses Feature in Gemini immer noch nicht, obwohl es Claude und ChatGPT schon sehr lange haben.
Derzeit befinden sich Projekte für Gemini immer noch in der Entwicklung, aber der Rollout sollte bald starten. Es gibt brandneue Screenshots von dem neuen Feature. Nutzer werden Chats direkt in Projekten starten und auch bestehende Chats in Projekte verschieben können.
Gemini in weiteren News der letzten Wochen: Vor wenigen Tagen hatte Google auch Gemini-Verbesserungen für Android-Smartphones angekündigt und die Verteilung bei Android Auto läuft weiterhin.
