Smart macht Gratis-Dienste seiner Elektros kostenpflichtig

Smart #5 2

Smart #5

Alles hat ein Ende, nur die… Auch bei Smart werden jetzt bislang gratis angebotene Digitaldienste zu kostenpflichtigen Premium-Angeboten. Gerade Deutschland gilt sogar als Pilotmarkt für ein neues Modell.

Die vorrangig durch Geely geführte Marke, die viele eigentlich mit Mercedes verknüpfen, auch weil die heutigen #-Modelle weiterhin in Mercedes-Autohäusern stehen, geht einen typischen Weg moderner Unternehmen und setzt nun bevorzugt auf kostenpflichtige Abonnements.

Smart will einmal im Jahr abkassieren

Bisher kostenlos angebotene Digitaldienste werden umgewandelt, teilt Smart mit. Schon zum Sommer 2026 (ab 1. Juni 2026) sollen die „erweiterten Konnektivitätsdienste“ künftig 99 Euro je Jahr kosten, was Fahrer von #1, #3 und #5 demnächst in ihren Fahrzeugen auf dem Bildschirm mitgeteilt bekommen.

Lediglich Neuwagen-Erstkäufer sind im ersten Vertragsjahr von den Kosten ausgenommen. Das ist üblich bei vielen Herstellern, war bei meinem Hyundai auch nicht anders. Erst seit dem zweiten Jahr mit dem Ioniq 5 muss ich für Funktionen wie die App-Steuerung eine Gebühr von 3 Euro monatlich zahlen.

Smart setzt auf ein Paket mit einer festen Laufzeit von zwölf Monaten, das sich nach Ablauf nicht automatisch verlängert und aktiv vom Nutzer erneuert werden muss. Wer sein Fahrzeug während der Laufzeit verkauft, gibt das laufende Abonnement durch die Bindung an die Fahrgestellnummer weiter.

Abos in Fahrzeugen heute üblich

Smart bindet vor allem datenintensive Dienste an das Abonnement, dazu gehören natürlich die Streaming-Angebote wie Spotify und andere Apps. Grundlegende Angebote wie Sprachassistent, Wetter und die vereinfachte Navigation bleiben kostenlos bestehen. Updates über das Mobilfunknetz werden Teil des kostenpflichtigen Pakets.

Der einzige Weg, das Fahrzeug komplett mit Daten zu verwenden, ohne ein weiteres Abonnement abschließen zu müssen, ist die Nutzung von Android Auto und Apple Carplay. Das ist bei anderen Herstellern ziemlich ähnlich. Man könnte auch über das eigene Telefon einen Hotspot erstellen, wenn man da einen guten Tarif mit viel Daten hat.

Schreibe einen Kommentar

Bleibt bitte nett zueinander!