Amazon hat vor einiger Zeit ein neues Paket für Prime Video eingeführt und Werbung für das Standard-Paket. Nun wird die werbefreie Version deutlich teurer und erhält mehr Zusätze.
Amazon bot bei uns und in den USA das werbefreie Paket zu 2,99 je Monat an. Bei uns in Euro und in den USA in Dollar, sollte einleuchten. Damit hatte sich Amazon reichlich Wut der Nutzer eingehandelt, immerhin hat man das „normale“ Prime Video einfach mit Werbeanzeigen vollgestopft – in Deutschland ging der Verbraucherschutz dagegen vor. Jetzt werden die Unterschiede der Pakete deutlicher.
Prime Video: Basispaket mit schlechterer Bildqualität
Die ohnehin nicht so beliebte „werbefreie Version“ bei Prime Video wird nun teurer. Die ersten Kunden erhalten gerade die entsprechende E-Mail, in der eine Preissteigerung von den rund 3 auf nun 5 Dollar je Monat angekündigt wird. Da ich keinen Grund sehe, dass es bei uns anders sein wird, sollten deutsche Kunden künftig mit 4,99 Euro/Monat rechnen.
Amazon wird den neuen Preis bereits zum April einführen, in den ersten Mails ist vom 29. April 2026 die Rede. Aber nicht nur der Preis steigt, auch die technische Vielfalt. Amazon bietet in dem neuen Paket, das man auf „Prime Video Ultra“ tauft, künftig Ultra HD, Dolby Atmos, bis zu 100 Downloads und 5 gleichzeitige Streams an.
Standardpaket bietet weiterhin alle Inhalte und bleibt Prime-inklusive
Das Standardpaket, weiterhin im normalen Prime-Abonnement enthalten, wird Dolby Vision, HD und HDR bieten, dazu bis zu 50 Downloads und maximal 4 Streams gleichzeitig. Was die Inhalte angeht, plant Amazon keine Unterschiede zu machen, es gibt in beiden Paketen alles zu sehen.
Wir haben noch keine Idee, wann das neue Paket zu uns nach Deutschland kommt, aber das wird sicherlich in den kommenden Wochen oder Monaten passieren. Ich sehe zumindest den Vorteil, dass das Zusatzpaket nun wirklich mehr bietet als nur werbefreies Gucken.
