Aus für Afeela: Honda stoppt Entwicklung der Sony-Elektroautos

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Es ist noch gar nicht lange her, da hat die Marke Afeela sogar ein weiteres Elektroauto angekündigt. Doch bevor überhaupt auch nur ein Fahrzeug des Projekts auf der Straße landete, stellen Sony und Honda das Projekt ein.

Es war ein ohnehin ungewöhnliches Joint-Venture, das jedoch die japanische Entwicklungsstärke hätte behaupten können. Sony und Honda haben sich unter Afeela für Elektroautos verbündet. Nur erst gegen Ende 2026 sollte das erste Modell fertig sein, bis dahin technisch nur noch Durchschnitt.

Honda will nicht weiter Geld verbrennen

Das Projekt ist jetzt gescheitert, Entwicklung und Markteintritt sind abgeblasen. Das Joint Venture existiert noch, allerdings hat man rund um die Elektroauto-Strategie seitens Honda eine Neubewertung vorgenommen und daher jetzt die Reißleine gezogen.

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Marke zu unbekannt, Endprodukt zu teuer

Ich denke, das Projekt ist einfach zu teuer geworden und die Aussicht auf Erfolg war wohl eher gering. Dennoch kommt das Ende jetzt eher überraschend und abrupt. Für die Branche ist es inzwischen jedoch normal, dass man jahrelang die Zukunftsstrategie hervorhebt, um sie dann an einem Tag wieder zu kippen.

Das erste Modell hätte wohl mehr als 80.000 Euro gekostet. Eigentlich war schon vor Jahren absehbar, dass das womöglich nicht von Erfolg geprägt sein wird, wenn die Marke auch noch komplett neu ist. Aber hinterher ist man immer schlauer.

Was natürlich krass ist, sind die verbrannten Euros. Man wird mehrere Millionen investiert haben, die nun in keinem Produkt enden werden und damit verpuffen. Was man jetzt gemacht hat, ist allerhöchstens Schadensbegrenzung.

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