Chery kündigt Feststoffbatterie mit 1500 Kilometern Reichweite für 2027 an

Chery Akku Batterie

Bild: Chery

Die Feststoffbatterie ist in aller Munde. Auch Chery hängt sich rein und will demnächst bereits eine Elektroautobatterie mit 1500 Kilometern Reichweite anbieten können.

Da müssen wir natürlich wieder vorsichtig sein. Versprechen tun aktuell viele Firmen viel, aber der gute Punkt ist: Diese Feststoffbatterie wird nicht nur von zwei oder drei Firmen entwickelt. Sie wird von unfassbar vielen Unternehmen aus China, Amerika und Europa entwickelt. Sehr viele verschiedene Unternehmen, Autobauer und Batteriehersteller arbeiten an dieser Technologie, um sie möglichst schnell in den Markt zu bringen.

Die Feststoffbatterie als Gamechanger für Elektroautos

Sie gilt als Gamechanger für Elektroautos, damit die Fahrzeuge noch deutlich höhere Reichweiten erreichen können, ohne dass die Batterien in ihren Dimensionen und im Gewicht noch weiter zulegen müssen.

Derzeit können die ersten Elektroautos ungefähr 1000 Kilometer Reichweite erreichen, brauchen dafür aber wirklich sehr große und schwere Batterien mit der aktuellen Technologie (flüssige Zellchemie). Die Feststoffbatterie soll das ändern.

Außerdem bringt sie neben der deutlich höheren Energiedichte, Chery spricht von bis zu 600 Wh/kg, eine höhere Sicherheit mit. Sie ist nicht so temperaturanfällig und auch die Ladegeschwindigkeit wird hier das nächste Level erreichen können.

Reichweiten von 1500 Kilometern im Visier

Chery spricht davon, dass mit der eigenen Batterie aufgrund der Energiedichte in mehr oder weniger gängigen Elektroautos ungefähr 1500 Kilometer Reichweite möglich sein werden. Aber egal ob CLTC- oder WLTP-Norm: Die 1000 Kilometer sollte die Feststoffbatterie in größeren Mittelklasse-Fahrzeugen auf jeden Fall erreichen können und damit langfristig zum neuen Standard werden. Diesel-Dieter kommen die Tränen.

Derzeit ist noch die Frage, welche Zusammensetzung bei den Feststoffbatterien wirklich für den Massenmarkt skalierbar ist und das auch zu guten Preisen. Das werden wir erst in den kommenden Jahren sehen. Einige arbeiten mit Polymere, andere mit Oxide und Keramiken, während Sulfide im Fokus einer dritten Gruppe stehen.

Spannend ist derzeit vor allen Dingen, dass immer mehr Hersteller davon reden, dass sie zumindest 2027 eine erste Batterie aus Feststoffen für Elektroautos bereitstellen können. Ob da Chery nun ganz vorne dabei ist oder eine andere Marke, das bleibt abzuwarten. Ist die Serienreife jedoch erst mal geglückt, werden weitere Schritte schnell folgen.

Folge uns bei Google News oder checke unseren Subreddit aus.

Schreibe einen Kommentar

Bleibt bitte nett zueinander!