Google führte vor zwei Jahren das neue Circle to Search zuerst auf Galaxy-Geräten von Samsung ein und zieht heute mit neuen Funktionen nach – wieder zuerst auf Samsung-Geräten. Was einige überraschen könnte: Circle to Search, die Bildschirmsuche in Android, darf weiterhin als eigenständiges Produkt weiterleben.
Warum das überhaupt zur Debatte stand? In den letzten Monaten testete Google eine Einkreisen-Funktion in Gemini, die stark an die Funktionsweise von Circle to Search erinnert. Aber man scheint sich anders entschieden zu haben, gegen die Redundanz und für ein eigeständiges Produkt. Nun kann Circle to Search dank eigener KI-Integration noch mehr.
Im Fokus des großen 2026er Updates steht die Möglichkeit, dass Circle to Search auf dem Bildschirm jetzt mehrere Objekte auf einen Schlag erkennen kann. Das System identifiziert automatisch verschiedene Elemente wie Kleidungsstücke, Accessoires oder Einrichtungsgegenstände und liefert für jedes Teil individuelle Suchergebnisse.

Neben der reinen Objekterkennung kann die Suche nun auch komplexe Zusammenhänge verstehen, beispielsweise wie verschiedene Fischarten in einem Aquarium zusammenleben. Dass das möglich wird, liegt an der Integration von Gemini 3, dem aktuellsten Sprachmodell von Google. Dabei erstellt die KI im Hintergrund mehrere Suchpläne und vergleicht Ergebnisse.
Eine neue Technologie namens Query-Fan-Out sorgt dafür, dass ein einzelnes Bild in relevante Segmente zerlegt und parallel in mehreren Datenbanken gesucht wird. Erst durch den Einsatz der KI ist es möglich, dass das Bild eigenständig von der Software in Teile zugeschnitten werden kann und schlussendlich doch eine zusammenfassende Antwort entsteht.
Google liefert diese Neuerungen erst mal auf die Galaxy S26-Serie und auf die Pixel 10-Serie aus, zeitverzögert dürften auch andere Android-Smartphones profitieren.
