Cupra trumpft 2026 mit Raval, Tavascan und Born auf – Zukunft von Seat ungeklärt

Cupra Born VZ 2026

Cupra hat für das neue Jahr gleich drei neue Elektroautos im Angebot, wobei der Raval wirklich ein gänzlich neues Modell ist und Born sowie Tavascan große Updates erhalten.

Und auch in der neuesten Pressemeldung werden Seat und Cupra immer wieder in einem Atemzug genannt. Man spricht von Transformation und ist stolz auf die bisherigen Meilensteine. Fast 25 Prozent aller Cupra-Modelle sind bereits rein elektrisch, die an Kunden ausgeliefert werden.

Aber was ist eigentlich mit Seat?

Die spanische Marke ist für Volkswagen wichtig, zumindest die Produktionsanlagen und Werke der Seat-Mutter. Die gleichnamige Automarke ist hingegen stark in den Hintergrund gerückt, bietet noch ein paar günstige Verbrenner an und macht sonst keinen der Zukunft zugewandten Eindruck.

Auch wenn Seat und Cupra immer wieder gemeinsam genannt werden, so wird die Transformation ins Elektroauto-Zeitalter allein durch Cupra getragen. Daran scheint sich auch nichts zu ändern. Ein Elektroauto von Seat? Fehlanzeige. Ein Versprechen für die Zukunft? Gibt es nicht.

Finanziell sieht es auch nicht gut aus. Cupra hat mehr Fahrzeuge abgesetzt, aber das operative Ergebnis liegt bei nur einer Million Euro trotz 15 Milliarden Umsatz. Es kommt nichts rum. Der Netto-Cashflow beträgt sogar -431 Millionen Euro.

Dass der spanische VW-Teil eine Zukunft hat, wird durch die Rolle als „Lead-Entwickler“ bei der für kleine Elektroautos gedachten MEB21-Plattform untermauert. Deshalb macht auch der Raval den Anfang und startet vor ID. Polo und Skoda Epiq.

Seat wird als Automarke aber langfristig sicherlich abgesägt, das ist jedenfalls meine Vermutung. Skoda übernimmt deren Rolle, während Cupra als sportliche Premium-Marke eine ganz eigene Zielgruppe hat.

Der neue Cupra Born wurde schon vorgestellt, im April folgt die endgültige Präsentation des Raval und später folgt noch ein neuer Tavascan.

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