Tesla hat ein großes Problem und das sind zukünftige Versprechen. Darunter fällt auf jeden Fall auch das Full Self Driving, das in sämtlichen Ländern seit vielen Jahren an Kunden verkauft wird, die es bis heute jedoch nicht mal annähernd verwenden können. Nun geht man bei dem Paket für das selbstfahrende Elektroauto einen neuen Weg in der Vermarktung.
FSD wird zum Abonnement, das wirft mehr Geld ab
Und wenig überraschend wechselt dabei das FSD-Paket, die Hardware ist bei den Fahrzeugen sowieso immer an Bord, in ein modernes Abonnement. Der Kunde kann also das Softwarepaket ab dem 14. Februar 2026 nicht mehr mit einem einmaligen Preis kaufen, sondern wird es zukünftig abonnieren müssen. Das macht den Kunden dauerhaft zur Geldquelle für Tesla.
Wenn das Paket ca. 1000 Euro je Jahr oder 99 Euro je Monat kostet, verdient Tesla damit spätestens ab dem achten Jahr mehr Geld als mit dem bisherigen Einmalpreis-Paket, das für einmalig 7.500 Euro verkauft wurde. Außerdem kann Tesla mit gebrauchten Fahrzeugen frisches Geld verdienen, wenn der nächste Besitzer das Paket ebenfalls abonniert.
Und langfristig werden die Paketpreise sicherlich ansteigen, sodass auch Bestandskunden zukünftig entsprechend Rendite bringen bzw. dahingehend angepasst werden können. Tesla wird auch in diesem Bereich zunehmend zum „normalen“ Autohersteller, andere verkaufen Abonnements für Autofunktionen schon ein paar Jahre länger, BMW hat es sogar mal mit einem Abonnement für die Sitzheizung probiert.
Tesla verkauft seit Jahren ein Paket, dessen Funktionen nicht verfügbar sind
In den letzten Jahren ist Tesla in eine selbstgebaute Falle getappt. Schon über viele Jahre hat man das Paket für autonomes Fahren an die Kunden verkauft, ohne dabei aber tatsächlich zu wissen, ob langfristig die rechnende Hardware der Fahrzeuge dafür tatsächlich ausreicht. Tesla-Modelle mit HW3 werden etwa nicht die volle Leistung haben können, obwohl Kunden das Paket zum vollen Preis gekauft haben.
Tesla wird seit einiger Zeit angekreidet, dass man Zukunftsversprechen verkauft, jedoch kein tatsächlich nutzbares Produkt. Inzwischen musste bereits in einigen Ländern angepasst werden, wie die Funktionen von Tesla vermarktet werden dürfen, um Kunden nicht in die Irre zu führen. Auch bei uns in Europa wird FSD seit Jahren angekündigt, aber nichts passiert.
