Google nimmt gerade beständig größere Veränderungen an Gemini für Android vor, was sicherlich auch dem geschuldet ist, dass die KI-App auf Nutzer immer wieder „neu“ wirken soll. Nun wird man auch Gemini Live seit seiner Einführung erstmals stärker verändern.
Bislang erkennt man Gemini Live daran, dass es zwar trotzdem nur im unteren Bildschirmbereich wichtige Tasten gibt, aber Gemini Live sich in den typischen Blautönen über den gesamten Bildschirm erstreckt. Das soll anders werden, eine neue Oberfläche zeigt sich jetzt auf den Nutzergeräten.
Gemini Live schrumpft vom Vollbild auf ein kleines Overlay
Eine neue Version von Gemini Live zeigt sich zukünftig im typischen Gemini-Overlay, das am unteren Bildschirm auftaucht. Damit ist das Ende der Vollbildschirmanzeige gekommen. Um Gemini Live weiterhin von „normalen“ Gemini-Anfragen unterscheiden zu können, wird das Overlay weiterhin in den Blautönen dargestellt.

Das kleine Overlay hat weiterhin die wichtigsten Tasten direkt verfügbar, darunter die Kamerafreigabe, die Bildschirmfreigabe, die Steuerung des Mikrofons, der Zugriff auf die Tastatur und natürlich die X-Taste zum Beenden des Gespräches.
Wie ich selbst auf meinen Geräten sehen kann, wird das Overlay bei Bildschirmfreigabe eingeklappt und ist dann nur noch eine schwebende Taste mit dem Gemini-Live-Logo. Dabei ist der Vorteil, dass der Nutzer sein Android-Smartphone bedienen und gleichzeitig ein Gespräch mit Gemini Live führen kann.

Das Live-Transkript der Spracheingabe und der Gemini-Antworten, wird direkt über dem Overlay angezeigt, durch einen Hintergrund ist es stets gut lesbar.
Das neue Overlay für Gemini Live wird jetzt an die Nutzer ausgerollt
Die Verteilung der neuen Benutzeroberfläche hat bereits im kleinen Rahmen begonnen und soll in den kommenden Wochen weltweit ausgeweitet werden. Erste Hinweise auf diese Änderung wurden bereits im Juni 2025 entdeckt und seitdem kontinuierlich in Testphasen weiterentwickelt.
Ich selbst habe das neue Gemini-Live-Overlay direkt auf dem Vivo X300 Pro zu Gesicht bekommen, die Verteilung erreicht daher auch schon Google-fremde Android-Smartphones und deutsche Nutzer. Eine offizielle Ankündigung hatte es dafür nicht gegeben, aber das braucht es ja auch nicht unbedingt.
