Gmail macht reinen Tisch: Namenswechsel endlich möglich, Gmailify fliegt raus

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Google hat rund um Gmail ein paar News für uns, dazu gehört das Ende von durchaus veralteten Funktionen und eine große Überraschung für unzufriedene Nutzer mit gmail.com-Adresse.

Ende für zwei klassische Funktionen

Google hat zum Jahreswechsel das Ende von zwei Gmail-Funktionen umgesetzt. Einerseits können Nutzer nun nicht mehr ihre E-Mails mit dem klassischen, jedoch veralteten POP-Verfahren abrufen, außerdem ist das Ende von Gmailify gekommen.

Mit dem Ende des gewohnten Verfahrens können keine E-Mails mehr über das POP-Verfahren abgerufen werden. Das betrifft jedoch nur den Abruf neuer Nachrichten, alle bisher abgerufenen Nachrichten bleiben natürlich weiterhin in eurem Gmail-Konto vorhanden und werden nicht gelöscht.

Im Februar 2016, also vor recht genau zehn Jahren, wurde Gmailify für Gmail eingeführt. Nun ist das Ende da. Die Unterstützung für das System zur Aufwertung externer E-Mail-Adressen endet schrittweise ab Januar 2026, teilt Google mit. Gmailify hatte es möglich gemacht, einfach andere E-Mail-Adressen in Gmail zu nutzen und das mit allen Gmail-Funktionen.

Beide Funktionen werden schrittweise in den ersten Wochen des neuen Jahres eingestellt und Nutzer können dagegen nichts tun. Insbesondere die Nutzung von POP-Abrufen benötigt eine Alternative, da müsstet ihr euch natürlich kümmern, wenn das alte Protokoll bislang noch zum Einsatz kam.

Google nimmt euch an die Hand, hat dafür eine Hilfeseite online.

Gmail-Nutzer können endlich ihren Nickname anpassen

Eine äußerst erfreuliche Veränderung, die vor wenigen Wochen bekannt wurde und jetzt an immer mehr Nutzer ausgerollt wird, ist das Anpassen der gmail.com-Adresse.

Nutzer können einmal alle zwölf Monate ihrem Google-Konto einen neuen Nickname (der Teil vor dem @) hinzufügen. Wer mit seiner bisherigen gmail.com-Adresse nicht mehr zufrieden ist, kann nun endlich handeln. Auch wenn ein neuer Name hinzugefügt wurde, bleibt das Original eurem Gmail-Konto immer erhalten und für Nachrichten erreichbar.

Die Änderung der E-Mail-Adresse ist auf maximal drei Vorgänge insgesamt begrenzt und kann nur einmal alle zwölf Monate durchgeführt werden. Google stellt sicher, dass durch den Prozess keine Kontodaten verloren gehen, da das bestehende Google-Konto lediglich mit einer neuen primären Adresse verknüpft wird.

Google hat das Feature inzwischen auch für deutsche Kunden angekündigt, die Hilfeseite ist live. Google sagt jedoch weiterhin, dass die „Option zum Ändern der E‑Mail-Adresse des Google-Kontos nach und nach für alle Nutzer eingeführt“ wird, daher ist sie möglicherweise noch nicht für jeden verfügbar (kann man hier checken).

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