Google hat seine Fotos-App im vergangenen Jahr umfassend verbessert und mit neuen Funktionen ausgestattet, dabei gab es mit Einführung des Erstellen-Reiters ein riesiges Update und auch der Editor wurde stark verbessert. Aber wir warten auf einen großen Teil der angekündigten Features bis heute.
Sticker-Feature lässt Monate auf sich warten
Google hatte vor rund zwei Monaten zum Beispiel den Ausschneiden-Trick für Google Fotos auf Android angekündigt. Dabei kann der Nutzer den Finger auf einem Bereich eines Fotos gedrückt halten und das jeweilige Objekt, zum Beispiel ein Gesicht oder Haustier, wird automatisch erkannt, ausgeschnitten und kann direkt zu anderen Apps geteilt werden.
Apple bietet das schon länger und Google Fotos auf iOS beherrscht dieses Feature. Android-Nutzer müssen jedoch immer noch warten. Wie sich nun durch neue Ankündigen herausstellt, bleibt die neue Funkion für Android-Nutzer weiterhin nicht verfügbar, obwohl Google den Status „in Kürze verfügbar“ im Januar 2026 erneut bestätigt hat.
Erstellen-Reiter ist immer noch ausgedünnt
Zwar ist der Erstellen-Reiter auch bei uns schon lange angekommen, darin fehlt jedoch eine ganze Reihe an Funktionen. Google hat seine KI-Funktionen für Google Fotos immer noch nicht global verfügbar gemacht.
Remix, damit lassen sich mehrere Fotos auf Knopfdruck zu einem neuen Bild kombinieren, kann zwar über „Umwege“ in Nano Banana Pro per Gemini-App verwendet werden, steht aber noch nicht in Google Fotos zur Verfügung.

Foto-zu-Video, damit lassen sich eure Fotos zu kurzen animierten Clips verwandeln, lässt ebenso noch auf sich warten. Dabei sind auch diese Möglichkeiten international direkt innerhalb der KI-Tools möglich, sie werden uns nur noch nicht in Google Fotos verfügbar gemacht. Ärgerlich, wenn man extra deswegen ein Pixel 10 gekauft hat.

KI-Suche „Ask Photos“ ist nicht beliebt und nicht weltweit ausgerollt
Eine weitere Neuerung ist die deutlich umfangreichere Suche. Sie kann euch nicht einfach nur Fotos liefern, sondern Suchanfragen direkt beantworten. Auch wenn „Ask Photos“ derzeit noch nicht bei allen Nutzern aufgrund einiger Fehler gut ankommt, ist die KI-gestützte Suche doch ein großer Gewinn für Suchanfragen jeglicher Art.
Statt Fotos erst finden und dann die Details händisch suchen zu müssen, kann die KI direkt das Detail für euch beantworten, welches ihr wissen wollt. Wie sind Rechnungsnummer und Datum der Kaffeemaschine, die ich im letzten Jahr gekauft habe? Wie heißt die Felge, von dem Audi, den ich im vergangenen Sommerurlaub in Rom fotografiert habe?
Sicherung soll Akku weniger belasten, weitere Neuerungen für den Editor
Ebenfalls neu, aber noch nicht verteilt, ist die akkusparende Sicherung unserer Fotos. Dabei lässt sich einstellen, dass Fotos weniger häufig im Hintergrund in die Cloud geladen werden, das schont den Akku.
Angenehmer für den Editor ist eine neue helle Version, die seit dem Fund im vergangenen November immer noch auf sich warten lässt. Was auch für den Gesichtseditor „Touch up“ gilt, der Zähne, Augenringe, usw. schneller anpassen lässt.

