Google Home wird seit über zwei Jahren wieder gut gepflegt, erhält immer wieder Neuerungen und das Ökosystem profitiert ganz eindeutig vom aktuellen KI-Hype. Aber es gibt auch Verbesserungen, die mit KI nichts zu tun haben, sondern viel mehr die Basis der Smarthome-App betreffen.
Zu diesen Neuerungen gehört das leichtere Einrichten neuer Hardware. Derzeit gibt es durch Matter und Threads einen starken Anstieg an neuer Hardware, IKEA ist zum Beispiel mit über zwanzig neuen Smarthome-Gadgets (alle Matter-fähig) in das neue Jahr gestartet und diese wollen natürlich auch eingerichtet werden.
Google Home erleichtert das Suchen und Finden der passenden Apps und Geräte
Google Home führt einen neuen Workflow für die Einrichtung von Geräten ein, der die Verbindung zu Drittanbietern vereinfacht. Nutzer können nun endlich innerhalb der Home-App auf Android gezielt nach Markennamen oder spezifischen Geräten suchen, um den Kopplungsprozess manuell zu starten.
Falls ein Gerät keinen QR-Code besitzt oder nicht automatisch erkannt wird, bietet die neue Schaltfläche für alternative Methoden erweiterte Suchfunktionen. Viele Geräteseiten in der App enthalten jetzt außerdem Bilder der Hardware, um die Identifizierung des korrekten Modells während der Einrichtung zu erleichtern.

Der Einrichtungsprozess wird weiterhin über das Plus-Symbol in der oberen rechten Ecke der App gestartet, bietet jedoch flexiblere Optionen als die bisherige Version. Ausgerollt wird das neue System mit der Home-App 4.6.55.1, die gerade erste Nutzer erreicht. Es ist jedoch gut möglich, dass die neuen Optionen trotzdem nicht sofort für alle Nutzer bereitstehen.
Mehr Abläufe durch neue Bedingungen möglich
Mit derselben App-Version hatte Google zuletzt neue Automatisierungen eingeführt. Dadurch sind noch deutlich mehr automatische Abläufe möglich, weil die Auswahl an Bedingungen deutlich umfangreicher geworden ist. Betriebszustand, Wiedergabestatus, Lautstärke und weitere solcher Bedingungen können nun berücksichtigt werden.
Aber es gibt immer noch reichlich Arbeit für die Entwickler von Google. Denn gerade die erwähnte IKEA-Hardware ist noch nicht vollständig integriert, weil es Google Home an einigen simplen Funktionen weiterhin fehlt und das sorgt für Frust bei Nutzern, die gerade komplett auf Matter-fähige Hardware umsteigen. Ich selbst warte noch ab, bis ich bei mir auf- und umrüste.
