Google kam auf die Idee von „Nano Banana“ um halb drei nachts

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Bild: Nano Banana Pro

Nano Banana zählt zu den leistungsfähigsten Bildgenerierungsmodellen auf dem Markt. Das Modell, das technisch eigentlich Gemini 2.5 Flash Image heißt, überzeugt vor allem durch präzise Prompt-Befolgung. Es kann bestehende Bilder gezielt in einzelnen Bereichen verändern und fügt neue Objekte mit harmonischem Look ein, ohne das restliche Bild zu beeinträchtigen.

Der kuriose Code-Name entstand laut einem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag aus purer Zeitnot. Als das Team im Juli das Modell für die Testplattform LMArena vorbereiten musste, fehlte ein Codename.

Product Managerin Naina Raisinghani erhielt um 2:30 Uhr nachts eine dringende Nachricht und musste spontan eine Lösung finden. Sie verschmolz einfach ihre beiden Spitznamen. „Manche Freunde nennen mich Naina Banana, andere nennen mich Nano, weil ich klein bin und Computer mag“, erklärt sie.

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Bild: Google

Die Notlösung wurde schnell zum Hype. Nutzer zeigten sich begeistert von den Fähigkeiten des Modells und amüsierten sich gleichzeitig über den absurden Namen. Nano Banana stieg zum bestbewerteten Bildbearbeitungsmodell auf LMArena auf.

Völlig smart war der PR-Move von Google, auf den Trend aufzuspringen: ein gelber Run-Button in AI Studio, ein Bananen-Emoji in der Gemini-App sowie limitiertes Merchandise. Auch die neue Version Gemini 3 Pro Image trägt den einprägsamen Markennamen Nano Banana Pro weiter.

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„Wir haben die Albernheit voll angenommen. Wir haben das Bananen-Emoji als eines von uns akzeptiert“, sagt Raisinghani. Schöne Geschichte, finde ich, und ich glaube ein bisschen daran, dass der Name zum Erfolg beigetragen hat.

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