Es ist schon fast etwas Ungewöhnliches, dass wir weniger als ein halbes Jahr, bevor die Pixel-11-Serie enthüllt wird, noch keine Leaks bekommen haben. Jetzt aber gibt es den ersten Leak zum Pixel 11 Pro Fold.
Design und CAD-Daten
Die ersten Grafiken, die jetzt veröffentlicht wurden, stammen aus einer sehr guten Quelle (Android Headlines / Onleaks), die sich in den letzten Jahren etabliert hat. Wir sehen auf Basis von CAD-Daten das nahezu finale Design des neuen Foldables von Google, das zur Pixel-11-Serie gehören wird, die wahrscheinlich im August 2026 erscheint.
Wir sehen, dass das neue Foldable sehr stark an die alten Modelle erinnert und sich nicht groß unterscheiden wird. Es wirkt und ist ein bisschen schlanker, aber riesige Unterschiede sehen wir hier nicht.

Abmessungen und Konkurrenz
Auf- und zugeklappt ist das neue Pixel 11 Pro ein wenig schmaler, nämlich 10,1 bzw. 4,8 Millimeter. Damit hat Google immer noch einen Abstand zu Konkurrenten wie dem Galaxy Z Fold 7 oder dem Honor Magic V6, aber man kommt den Marktführern der Foldables auf jeden Fall ein ganzes Stück näher.

Die weiteren Unterschiede sind minimal. Onleaks verweist auf kleine Änderungen im Bereich der Kamerainsel, hier sind die Ecken nun stärker abgerundet.
Erwartete Modelle
Wir können davon ausgehen, dass in den nächsten Tagen noch viele weitere Leaks zum Rest der Pixel-11-Serie kommen, wobei wir keine Überraschungen erwarten. Wir gehen davon aus, dass es ein Pixel 11, ein Pixel 11 Pro und ein Pixel 11 Pro XL geben wird.
Die neue Modelle starten auf Android 17 und werden sehr wahrscheinlich deutlich mehr neue KI-Funktionen mitbringen und keine Innovationen im Bereich der Hardware. Ungewöhnlich soll der Tensor G6-Prozessor sein, für den Google wohl einen Wechsel auf sieben Kerne plant.
Ich selbst bleibe dabei: Foldables sind in diesem Formfaktor definitiv ein Nischenprodukt. Ändern kann das vielleicht erst Apple, dort plant man wohl ein deutlich breiteres Innen-Display für den Medienkonsum. Warum das Google nicht macht, obwohl man mit YouTube eine Video-Plattform besitzt, sollte hinterfragt werden.