Identitätskrise beendet: VW schickt den ID.4 in Rente und macht den Tiguan wieder zum Volks-Wagen

VW Logo Hero

Foto: Erik Mclean, Unsplash

Volkswagen will seinem Namen wieder gerecht werden und auch bei seinen elektrischen Modellen dem einstigen Ruf folgen. Damit geht einher, dass die bisherigen nummerierten ID-Modelle echte Namen bekommen. VW setzt auf bekannte Marken, 2026 geht es mit ID. Tiguan und ID. Polo los.

Und somit bleibt das ID bestehen, das sind eindeutig die Elektromodelle. Aber VW behält die klassischen Bezeichnungen und setzt nicht auf irgendwelche neuen kryptischen Namen. Der Mix aus dem neuen Zusatz und den klassischen Marken vermittelt eindeutig: Das ist ein echter Volkswagen, jedoch mit neuester Technologie beim Antrieb.

Echte Volkswagen sind zuverlässig und nicht krampfhaft modernisiert

Volkswagen hat sich mit der neuen Generation zum Ziel gesetzt, wieder deutlich mehr „alte Werte“ in die eigenen Autos mit neuer Antriebstechnologie zu bringen. Dabei bringt man deutlich VW-typisches Design zurück, der weniger ansehnliche Look der ersten ID-Generation ist damit Geschichte. Zuletzt haben wir schon einen ID. Tiguan gesehen, der viele Elemente vom ID.4 abwirft.

In den letzten Wochen ist aus mehreren Quellen bestätigt worden, dass der ID.4 nicht mehr so heißen wird, obwohl es „nur“ ein Facelift-Update ist. Jedoch werden die Änderungen innen und außen umfassend sein. Das neue Modell heißt ID. Tiguan und kommt einem Generationswechsel gleich. Ein weiteres Signal: Der bisherige Tiguan mit Verbrenner wird auf absehbare Zeit eingestellt.

Ein großer Schritt für VW, denn der Tiguan gehört zu den beliebtesten Modellen der VW-Palette. Hier den Wechsel zum Elektroantrieb zu vollziehen, ist mal mindestens mutig. Traut man sich bei Skoda noch nicht.

Der ID. Cross zeigt die hochwertige Version des neuen Interieurs, mit dem Comeback wichtiger Tasten und Schalter:

VW ID. Cross Konzept 3

Passat, Golf und Co. werden ID-Modelle

Für die nächsten Jahre geht es wohl so weiter. Dann wird der ID.7 auf ID. Passat umgetauft, der ID.3 wird einen Übergang zum ID. Golf finden. Und obwohl man den ID.3 dieses Jahr ebenso umfassend aktualisiert, soll er noch nicht Golf heißen. Hier wird man eine Ausnahme machen, wobei sich das bis zum Marktstart des Facelift-Updates noch ändern kann.

Was mit dem ID.5 passiert? Diesen wird es nicht mehr geben, die Coupé-Version des SUVs läuft aus. VW setzt damit ein weiteres Zeichen: Wer solche Fahrzeuge will, muss zu CUPRA oder Skoda gehen und wird dort definitiv fündig.

VW untermauert endlich seine Überzeugung von der elektrischen Zukunft

Ich finde es vernünftig, was VW da macht. Wenn der Elektroantrieb definitiv die Zukunft ist, warum sollten diese Fahrzeuge dann anders heißen oder anders aussehen. Wenn man die Elektromodelle zu „echten Volkswagen“ macht, dann zeigt das in meinen Augen nur, dass man vom eigen Weg auch wirklich überzeugt ist.

Kommentar verfassen

Bleibt bitte nett zueinander!