Google geht bei KI quasi All-In, das Unternehmen hat mit Gemini derzeit eines der besten KI-Produkte für Endkunden im Angebot und auch die Google-Suche erreicht ein neues Level durch KI.
Sundar Pichai hat in einem Gespräch nun mehr dazu verraten, ob Gemini langfristig sogar die Suche ersetzen könnte und wie es eigentlich um KI-Agenten in den kommenden Jahren steht.
Schon 2027 sieht Pichai als entscheidenden Wendepunkt, dann werden KI-Agenten zumindest in Unternehmen große Aufgabenbereiche übernehmen können, die er als „nicht-technisch“ bezeichnet. Dazu gehören sogar sensible Bereiche wie die Finanzplanung, so Pichai.
Der nächste Schritt ist die Integration von KI-Agenten
Wenn die KI in Unternehmen dann schon so weit ist, werden auch in unserem Smartphone-Alltag immer mehr Aufgaben von Agenten übernommen. Ich würde sie als Assistenten verstehen, die einen großen Teil der nervigen Aufgaben übernehmen, die wir bislang noch selbst ausführen, etwa Preise suchen und Bestellformulare ausfüllen, Buchungen vornehmen und so weiter.
An diesem Punkt findet auch eine weitere Verschmelzung mit der Suche statt. Sie wird nicht ersetzt, aber mit KI massiv erweitert und mächtiger. Wir geben künftig in der Suche nur noch unseren Wunsch ein, Aufgaben wie tiefere Recherche oder Reiseplanung werden dann proaktiv übernommen.
Die Google-Suche wird schneller, aber auch komplexer. Die Zeiten sind vorbei, in denen die Suche lediglich potenziell nützliche Webseiten für uns aufbereitet hat. Sie wertet die Ergebnisse aus, ordnet sie ein und liefert eine Antwort, zeigt das passende Produkt oder führt ggf. direkt schon die Bestellung aus.
Das komplexe System im Hintergrund arbeitet derzeit noch mit Latenz-Budgets. Die KI soll die Nutzung der Suche nicht negativ beeinflussen, der Nutzer erwartet eine hohe Geschwindigkeit. Pichai stellt klar, dass die Suche bleibt, sich jedoch weiterhin verändern wird. Gemini ist hingegen ein eigenes Produkt und soll auch anders verwendet werden.
