Die Formel 1 ist wieder wer, durch die Neflix-Reihe „Drive to Survive“ ist die Rennserie wieder weltweit im Mainstream angekommen, was BYD für sich nutzen will.
Generell sieht man verstärkt, dass große Automarken in der Formel 1 mitmischen wollen. Wer dort dabei ist, hat in der Gesellschaft einen anderen Stellenwert. Es ist kein Zufall, dass auch Audi endlich dabei ist, Ford wieder mitspielt, Honda-Motoren zum Einsatz kommen und auch Marken wie Cadillac den recht teuren Schritt zur neuen Saison gewagt haben.
BYD will jetzt den nächsten logischen Schritt in den Motorsport wagen
BYD ist im Automarkt immer noch ein kleines Licht, wenn es um die Historie der Marke bestellt ist. Bei den Verkaufszahlen konnte jedoch ein extrem rasanter Aufstieg hingelegt werden. Langfristig soll auch der Markt mit Sportwagen und Premium-Fahrzeugen bedient werden, da eignet sich die Formel 1 ein großer Werbeträger hervorragend.
BYD hat mit extremem Elektroautos wie dem Yangwang U9 Extreme bereits eindrucksvoll gezeigt, dass man im Motorsport bereits erste kleine Erfahrungen gesammelt hat und mitmischen könnte:

BYD will Image des günstigen Massenherstellers loswerden
Laut Bloomberg-Bericht sei genau das auf dem Tisch von BYD, der Einstieg in den Rennsport. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Formel 1 sowie Langstreckenrennen wie die World Endurance Championship (WEC) inklusive der 24 Stunden von Le Mans. BYD könnte als Sponsor einsteigen, eigene Teams gründen oder gar Teams kaufen – alles ist möglich.
In der Hybrid-Ära des Rennsport würde ich BYD auch direkt eine Chance ausmalen, hier hat man bereits Erfahrung. Für die Formel 1 wäre ein Team mit BYD-Logo wichtig, um den chinesischen Markt weiter zu erobern, es würden also beide Seiten profitieren können. BYD würde von mehr Popularität auf der gesamten Welt profitieren, aber besonders in Europa und den USA.
