Samsung plant für die diesjährige Galaxy A-Serie, bestehend aus A37 und A57, die auf jeden Fall die Flaggschiff-Modelle dieser Reihe sind, deutlich mehr Galaxy AI-Funktionen zu integrieren.
Geplant ist, die Geräte wohl schon direkt mit One UI 8.5 auszuliefern. Das bedeutet, hier ist dann unter anderem auch Perplexity dabei, die komplexe Wissens-KI-Suche, und außerdem eine neue Version von Bixby. Samsung hat auch den hauseigenen Sprachassistenten ordentlich aufgebohrt mit KI-Funktionen. Das führt dazu, dass der Nutzer direkt drei verschiedene KI-Assistenten ab Werk auf den Geräten hat, denn Google Gemini steht im Zentrum des Ganzen.
Neue Funktionen: Now Brief und Transkriptionshilfe
Unabhängig davon, dass es einfach mehr KI-Assistenten gibt, werden die Geräte der A-Klasse wohl generell mehr KI-Funktionen an Bord haben, die man in der Galaxy AI bislang vor allem in der S-Reihe findet. Dazu gehören wohl Funktionen wie Now Brief, was bedeutet, dass die KI hier für den Nutzer eine Zusammenfassung für den Tag und vor allem für den jetzigen Zeitpunkt bietet. Darunter ein Start in den Morgen, ein Überblick über die anstehenden Termine ab mittags und so weiter und so fort. Außerdem gibt es Funktionen wie die Transkriptionshilfe. Dabei können Nutzer ihre Gespräche per Telefon aufzeichnen und in Text umwandeln lassen, um sie später noch mal nachlesen zu können.

Design-Anlehnung an die S26-Serie
Kritisiert und diskutiert werden einerseits der Look der Geräte und andererseits natürlich die Preise. Wobei man sich in der Mittelklasse darüber freuen darf, dass diese Smartphones sehr ähnlich der Galaxy S26-Serie aussehen. Das heißt, auf den ersten Blick könnte es so wirken, als hätte man ein Flaggschiff-Gerät. Das treibt die Verkäufe an, denn es ist ein Punkt, den die Leute mögen.

Für Kunden der teuren Galaxy S26-Serie ist das Design natürlich nicht so schön, ihre Geräte sind abgesehen vom Galaxy S26 Ultra der günstigeren Mittelklasse zu ähnlich.
Preisgestaltung und fehlender Hardware-Sprung
Nicht so sehr mögen wir die höheren Preise. 549 Euro werden beim Galaxy A57 wohl mindestens fällig, und da gibt es halt nur 128 GB Speicher und 8 GB RAM. Wer 256 GB möchte, der muss wohl schon 599 Euro hinlegen. Und wer Wert auf viel lokalen Datenspeicher legt, der wird für 512 GB satte 799 Euro hinlegen müssen.
Derweil sind nicht so viele Verbesserungen in den anderen Bereichen zu erwarten. Es gibt hier wieder ein 120-Hz-schnelles OLED-Display, eine Triple-Kamera mit einer 50-Megapixel-Hauptkamera und das Galaxy A57-Smartphone ist 6,9 Millimeter dünn. Und man wird, ja, vor allem mehr Fokus auf KI-Funktionen hier erleben, das heißt, da gibt es Verbesserungen, ansonsten eher nicht.
