Samsung macht Galaxy A57 und S26 Ultra besser reparierbar, das Flaggschiff hat viel Luft nach oben

Samsung Galaxy S26 Ultra iFixit

Foto: iFixit-Video zum Samsung S26 Ultra

Die OEMs sind seit Jahren dazu angehalten, ihre Smartphones endlicher besser reparierbar zu machen. Die 2026er Flaggschiffe von Samsung können das nur stellenweise erfüllen.

Mit Flaggschiffen meine ich zwei Modelle, nämlich das Galaxy S26 Ultra als Flaggschiff der normalen Smartphones insgesamt, aber auch das Galaxy A57 als brandneues Topmodell in der Android-Mittelklasse. Beide sind verbessert worden, doch es gibt noch Luft nach oben.

Reparierbarkeit: Galaxy S26 Ultra muss kritisch betrachtet werden

Beim Galaxy S26 Ultra kommt iFixit zunächst auf eine (vorläufig) eher schwache Bewertung von fünf der möglichen zehn Punkte, weil einige Bauteile immer noch tief integriert oder stark verklebt sind. Eines der wichtigsten Bauteile ist der Akku, den man jetzt einfacher tauschen kann. Auch der USB-C-Anschluss sei leichter zu entnehmen.

Das kombinierte Kameramodul ist hingegen tief im Chassis des Smartphones verbaut und das erschwert den Zugriff, die Selfie-Kamera ist außerdem stark verklebt und der Austausch könnte das Display-Panel schnell beschädigen.

Man kritisiert bei iFixit eine schwere Zugänglichkeit für die Ersatzteile, was für die EU wohl nicht zutrifft. Gerade mal beim Vorgänger geschaut, da bietet Samsung mehr als 33 Bauteile für das S25 Ultra an und liefert sie binnen weniger Tage. Sieht meines Erachtens gut aus. Bis die Ersatzteile für ganz neue Modelle verfügbar sind, dauert es jedoch ewas.

Samsung Galaxy A57 kann gut repariert werden

Beim neuen Mittelklasse-Topmodell bietet Samsung ebenfalls eine einfache Austauschbarkeit des Akkus an, bei PBKreviews verleiht man dem Modell sogar neun von zehn Punkten. Was man dort außerdem festgestellt hat, ist eine größere Dampfkammer für eine leistungsfähigere Kühlung.

Das Display lässt sich leicht austauschen, hier stellt nur das kurze Flex-Kabel eine große Herausforderung dar. Auch die Kameras an der Rückseite können nach diversen Verschraubungen relativ unkompliziert aus dem Gerät geholt werden. Der USB-C-Anschluss sitzt auf einer eigenen Platine, die wird bei einem Defekt einfach ausgetauscht.

Habt ihr schon mal Bauteile eines Smartphones selbst erfolgreich getauscht?

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