Smartphone-Markt wächst 2025 trotz Krisen um 1,9 Prozent

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Bild: Midjourney

Der weltweite Smartphone-Markt hat sich 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen robust gezeigt. Laut IDC wurden insgesamt 1,26 Milliarden Geräte ausgeliefert, das bedeutet ein Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal stieg der Absatz um 2,3 Prozent auf 336,3 Millionen Einheiten.

„Trotz eines schwierigen Jahres, das von Zollschwankungen, Unterbrechungen der Lieferkette und anhaltenden makroökonomischen Gegenwinden in mehreren Märkten geprägt war, zeigte der globale Smartphone-Markt eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit“, so die Analysten.

Apple behauptete zum dritten Mal in Folge die Marktführerschaft und erzielte mit der iPhone-17-Serie Rekordauslieferungen, wie sich schon durch die Zahlen von Counterpoint jüngst abzeichnete. Der Konzern steigerte seinen Absatz um 6,3 Prozent auf 247,8 Millionen Geräte. Samsung legte sogar um 7,9 Prozent zu und verbuchte das stärkste vierte Quartal seit 2013. Beide Hersteller profitierten vom Trend zu Premium-Geräten und erreichten Rekordwerte beim durchschnittlichen Verkaufspreis.

Zusammen kommen Apple und Samsung nun auf 39 Prozent Marktanteil – zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Xiaomi hielt trotz eines Rückgangs von 1,9 Prozent den dritten Platz, kämpft aber mit der Umstellung auf höherpreisige Modelle. Vivo und Oppo verteidigten ihre Positionen mit gemischten Ergebnissen.

Google ist mit seiner Pixel-Reihe beliebt, dürfte aber noch einen langen Weg bis in die Top 5 haben. Das Wachstum von 25 Prozent im vergangenen Jahr war ordentlich, aber keine Explosion. Besonders im Premium-Segment bleibt es schwierig, Kunden von Apple zu gewinnen.

Für 2026 zeichnet sich allerdings ein Dämpfer ab. Eine Speicherknappheit, die IDC als beispiellose Lieferkettenunterbrechung einstuft, dürfte den Markt schrumpfen lassen. Größere Hersteller mit besseren Einkaufskonditionen könnten davon profitieren, während kleinere Anbieter unter Druck geraten. Die durchschnittlichen Verkaufspreise dürften weiter steigen.

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