Tesla mit neuem Energy-Balance-Modell: Warum der Scheibenwischer jetzt besser funktioniert

Tesla Model Y Scheibenwischer

Tesla verzichtet bei seinen Fahrzeugen auf einen klassischen Regensensor, was das System zwar fortschrittlich wirken lässt, doch im Alltag versagt es immer wieder. Es gibt wieder eine neue Lösung.

Die automatischen Wischfunktionen bei Tesla gelten seit Jahren als unzuverlässig. Und schon mindestens genauso lange versucht Tesla mit seiner Software die Nachteile der fehlenden Hardware auszugleichen. Nun hat man mal wieder einen neuen Versuch gestartet.

Lichtverhältnisse stören die Kamera

Die neue Lösung basiert nicht mehr nur auf den Kameras, sondern liest auch den Stromverbrauch des Scheibenwischermotors aus. Über den Stromverbrauch kann das System den physikalischen Reibungswiderstand errechnen. Diese Daten kombiniert Tesla mit dem Kamerasystem.

Durch diese neuen Berechnungen erkennt das neue Energy-Balance-Modell, ob der Scheibenwischer durch Regen weniger Widerstand aufweist oder auf einer trockenen Scheibe wischt. Die Kombination aus beiden Datenpunkten soll unterm Strich genauer sein und das Scheibenwischer-System zuverlässiger machen.

Scheibenwischer soll von mehr Datenpunkten profitieren können

Was auch interessant ist: Tesla will mit der neuen Lösung besser erkennen können, ob Frost, Eis oder Schnee den Widerstand des Scheibenwischers erhöhen. Ist dem so, soll automatisch die Defroster-Heizung für die Windschutzscheibe aktiviert werden. Ebenso sei eine Fehlaktivierung bei Sonnenschein nun besser vermeidbar.

Tesla habe die neue Lösung bereits in die eigene Flotte integriert, bestätigt einer der KI-Ingenieure. Wir werden dann sicherlich in den kommenden Monaten aus den alltäglichen Erfahrungen mitbekommen, ob Tesla-Fahrer mit dem Scheibenwischer nun zufriedener sind.

Was irgendwie kurios ist: Tesla bekommt in Europa die Freigabe für FSD Supervised, konnte bis dato aber immer noch keine fehlerfreien Scheibenwischer bereitstellen.

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