Nachdem im vergangenen Jahr das neue Tesla Model Y Standard eingeführt wurde und kürzlich eine neue Long-Range-Version an den Start ging, folgen jetzt bereits die nächsten Updates für ein bisschen bessere Verkaufszahlen.
Wer sich jetzt für ein Tesla Model Y entscheidet, kann von ein paar kleinen Upgrades profitieren und bekommt damit das etwas bessere Auto hingestellt. Profitierten werden alle Modelle von dem vergrößerten Bildschirm im Cockpit, der Quad-HD auflöst und jetzt eine Bildschirmdiagonale von 16 Zoll hat.
Nachfrage nach dunklen Elementen scheint groß zu sein
Für Premium und Performance ist hingegen der dunkle Dachhimmel inklusive. Dabei ist alles, was mit dem Dach zu tun hat, in einer dunklen Farbe gehalten und nicht mehr hell. Das tut den Fahrzeugen meistens irgendwie ganz gut und sorgt für ein wohnlicheres Gefühl im Innenraum, was ich so unterschreiben kann.
Und weil man es so mit dunklen Farben gerade hat, wird außerdem die Helix-Felge in einer dunkleren Version angeboten und die Badges am Heck der Fahrzeug sind nun auch schwarz gehalten. Da gab es wohl Nachfrage seitens der Kunden und dieser kommt man nach.

Tesla benötigt immer noch ein neues Modell
Das sind insgesamt eher kleine Upgrades für das neue Jahr und damit wird man sicherlich nicht einen Kunden mehr gewinnen, weil das alles keine gravierenden Gründe für oder gegen ein Auto sind. Tesla braucht für bessere Verkaufszahlen eindeutig ein neues Auto, es muss viel kleiner als ein Model Y sein.
Im vergangenen Jahr hat Tesla den Thron bei den Elektroautos in Europa an Volkswagen abgegeben. VW gewinnt jedoch nicht, weil man die viel besseren Stromer im Angebot hat, sondern weil das Angebot deutlich breiter ist und Kunden mehr Wahl lässt. 2026 wird der Abstand zu Tesla durch Polo und Cross noch deutlicher.
Zumindest das Model Y kann weiterhin von dem Ruf leben, dass es für ein SUV ganz ordentlich bei der Effizienz abschneidet und im letzten Wintertest des ADAC vorne mit dabei ist, nur ein Elektroauto konnte da besser abschneiden.
