Elektroautos von Tesla dürfen in Europa jetzt autonom fahren, wenn ein Fahrer hinter dem Steuer sitzt und volle Aufmerksamkeit zeigt. Tesla hat die Freigabe für FSD Supervised in einem ersten EU-Staat erhalten.
Zunächst startet das seit bald zehn Jahren angekündigte und bereits an Kunden verkaufte FSD-Paket in den Niederlanden, die dortigen Behörden waren für die erste Prüfung und Freigabe in Europa zuständig. Jetzt hat Tesla die behördliche Genehmigung für das System Full Self-Driving im überwachten Modus (Supervised) in den Niederlanden erhalten.
FSD in Europa: Eine der wenigen Ankündigungen, die auch wirklich wahr werden
Wie Tesla mitteilt, beginnt die Bereitstellung der notwendigen Software an alle berechtigen Kunden in den Niederlanden in den nächsten Tagen, dafür wird noch einmal ein Funk-Update verteilt. Erst im Anschluss werden andere Länder folgen, dafür hat Tesla allerdings noch keinen Zeitplan veröffentlichen können und fordert noch etwas Geduld von seinen Kunden.

Kunden haben FSD-Paket vor Jahren gekauft und warten seither auf die Freigabe
Im Grunde genommen fährt ein Tesla mit diesem System komplett selbstständig, der Fahrer muss dabei aber hinter dem Steuer sitzen und jederzeit eingreifen können. Trotz der Bezeichnung als Full Self-Driving handelt es sich daher um ein Assistenzsystem das eine permanente Überwachung durch den Fahrer erfordert.
Das wirklich große Ding an diesem System ist, dass es alle Tesla-Modelle der letzten Jahre beherrschen, wobei Fahrzeuge mit ältere Hardware womöglich ein paar Abstriche machen müssen. Kritisiert wird die Tesla-Lösung für ihr optisches System, denn hier kommen nur Kameras zum Einsatz, die jederzeit von Wetter und Schmutz beeinflusst werden können.
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