Toyota mit genialer Elektroauto-Batterie, die nahezu „ewig“ hält

Toyota Corolla Studie 2

Toyota ist bislang kein Vorreiter bei Elektroautos, gilt jedoch als erfolgreicher Hybridkönig und könnte sich langfristig diesen Titel eben doch auch bei Elektroautos holen. Derzeit entwickelt man fieberhaft am nächsten großen Sprung, die Feststoffbatterie soll in einem Performance-Auto von Toyota womöglich schon 2027 oder 2028 integriert werden.

Über die gängigen Vorteile der Feststoffbatterie (Solid State Battery, SSB) sind die meisten wohl gut informiert. Wesentlich höhere Energie- und Leistungsdichte, deutlich mehr Sicherheit und so weiter.

Was aber nicht so oft erwähnt wird, ist die potenzielle Langlebigkeit dieser Batterien. Bei Toyota spricht man von einer Haltbarkeit im Bereich von 40 Jahren. Potenziell ist die Lebensdauer viermal höher als bei aktuellen Lithium-Ionen-Akkus.

SSBs behalten außerdem rund 90 Prozent ihrer Kapazität über diesen Zeitraum. Dadurch wird der CO2-Abdruck natürlich extrem reduziert und solche Fahrzeuge könnten viel länger fahren, ohne dass ein Akkutausch notwendig werden würde. Die erwähnten Zahlen nennt Toyota für seine Feststoffbatterien „als Ziel, das wir anstreben“.

Langfristig könnte ein solcher Akku sogar in mehreren Fahrzeugen eingesetzt werden, die Lebensdauer als gebrauchter Akku wird deutlich höher als bei aktueller Akkutechnik sein. These: Stellt euch mal vor, ihr tauscht langfristig euer Fahrzeug gegen andere Modelle aus, nehmt aber das teuerste Bauteil einfach mit, nämlich die Batterie.

Wann eine Feststoffbatterie aber in einem elektrischen Corolla steckt, wie ihn Toyota jetzt erstmals gezeigt hat, kann heute noch keiner exakt sagen. Dafür müssen die Preise noch runter. Langfristig wird das passieren, da ist man sich bei Toyota sehr sicher. Nach und nach werden SSBs auf Level „normaler“ Batterien sein und als Massenprodukt in vielen Fahrzeugen eingesetzt werden können.

7 Gedanken zu „Toyota mit genialer Elektroauto-Batterie, die nahezu „ewig“ hält“

  1. Viele Autohersteller arbeiten an einer Feststoffbatterie, nicht nur Toyota. Und Prototypen haben diese auch schon. Die große Herausforderung ist die Massenproduktion zu vertretbaren Kosten zu starten

  2. Das ist mal etwas anderes als die Abzocke bei VW die Schweineteuer sind immer noch Krankheiten von vor 50 Jahren haben, Die Bremsen hinten einrosten, die Lampen ständig defekt sind (500-1000€ Reparatur) und keinesfalls mehr den Wagen für das Volk bieten. Die meisten Japaner und Chinesen bieten Top Fahrzeuge zu Top Konditionen. VW muss leider den riesigen Wasserkopf und die Politiker im Aufsichtsrat mit zig Millionen füttern.

  3. Aha, die nächste Wunderbatterie. Ich feiere sie, sobald sie in einem massenproduzierten Auto steckt und leistet, was sie verspricht. Zu einem akzeptabelen Preis.
    Bis dahin: gähn.

  4. Celsi, 100% d’accord. Habe ein 2025er E Auto vor der Tür für einen sehr sehr hohen Preis.. Reichweite deutli h unter meinem 2017er Tesla.. sollte sich das nicht andersherum entwickeln?

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