Beim Blick auf den europäischen Markt muss Volvo eingestehen, dass der EX30 günstiger sein muss. Deshalb gibt es jetzt mit dem P3 ein neues Basismodell, das ab 35.000 Euro startet.
Das ist immer noch kein Schnäppchen, wenn man sich den restlichen Markt anguckt. Aber Volvo kann sich damit deutlich attraktiver platzieren, denn viele suchen nun mal Fahrzeuge (auch elektrische) deutlich unterhalb der 40.000-Euro-Marke.
Preis-Update und Reichweite des Volvo EX30 P3
Vor allem bei kompakten SUVs müssen die Preise noch runter. Volvo bietet für diesen Preis eine 51-Kilowattstunden-Batterie und 150 PS (für 8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h). Damit kommt der EX30 laut WLTP immerhin 335 Kilometer weit.
Das ist jetzt kein Rekordwert, aber gut für die Stadt. Für den urbanen Raum wird das schon ausreichen. Was auch für die Ladezeit gilt, die so bei 26 Minuten liegt für die klassischen 10 auf 80 Prozent. Ein Langstrecken-König wird der EX30 nicht, aber das erwartet man von einem SUV in diesem Format sicherlich auch nicht wirklich.
Software-Verbesserungen und Vehicle-to-Load
Da müsste man dann schon eher zum P5 Long Range greifen, der grundsätzlich eine Reichweite von 475 Kilometern ermöglicht und daher deutlich länger ohne Ladestopps auskommt. Es gibt den P5 auch mit dem kleineren Akku für 2.000 Euro mehr, da profitiert der Kunde dann vor allem von deutlich stärkeren 272 PS.
Ansonsten packt Volvo in die neue Modellgeneration unter anderem eine etwas verbesserte Software rein. Das ist weiterhin Android Automotive mit Google-Diensten, jetzt aber durch den Nutzer noch ein bisschen besser individualisierbar.

Außerdem gibt es eine neue Vehicle-to-Load-Funktion für die Stromversorgung externer Geräte. Das kann zum Beispiel ein E-Bike sein. Ansonsten gibt es ein paar optische Veränderungen und Verbesserungen, die man nun im Konfigurator auswählen kann. Dort ist inzwischen auch schon das neue Einstiegsmodell zu finden.
