VW gibt dem ID.3 eine neue Identität, die elektrische Golf-Alternative wird demnächst als ID.3 Neo einen zweiten Frühling mit einigen Upgrades erleben. Schon im April will uns VW das neue Modell zeigen.
Volkswagen setzt beim neuen ID.3 Neo auf eine neue Software-Generation, damit wird der digitale Autoschlüssel verfügbar, ein auf Android basierendes Infotainment bringt Zugang zu einem erweiterten App-Store-Angebot, Vehicle-to-Load kann integriert werden und One-Pedal-Driving findet seinen Weg in die elektrische Golfklasse von VW.

Der bislang beste ID.3 ist vielleicht sogar der letzte
VW will den ID.3 Neo bzw. das finale Design noch im Frühjahr enthüllen und dann 2026 auf die Straßen bringen. Ausgeschlossen ist jetzt erst recht, dass man dieses Fahrzeug auf ID. Golf tauft, auch wenn sich die beiden Modelle durchaus näher kommen. Vielleicht ist es sogar das letzte ID.3-Modell, bevor der elektrische Golf dann 2028 oder 2029 auf neuer Plattform an den Start geht.

Einhergehend mit diesem Upgrade ist auch die Tatsache, dass VW grundlegend das Bedienkonzept der ID-Reihe korrigiert und auf klassische Drucktasten zurückgeht. Zudem basieren die Einstiegsmodelle nun auf einer günstigeren LFP-Batterie (beim ID.3 sind es weiterhin 58 kWh) und ein effizienterer Elektromotor APP 350 erhöht die Reichweite der ID-Baureihe (beim ID.4 Pure bis zu 40 km).
VW macht beim ID.3 nun einiges besser
VW macht ein paar Probleme der letzten Jahre wieder wett, auch wenn man den grundlegenden Look des ID.3 nicht gänzlich abwerfen kann und das typische ID-Design zu sehen bleibt. Ich mochte das Fahrzeug aber, wir hatten den ID.3 anderthalb Jahre. Mit den jetzt angekündigten Neuerungen ist das Elektroauto wieder in der engeren Auswahl, wenn wir nach zwei Jahren Ioniq 5 ab Ende 2026 auf die Suche nach einem Nachfolger gehen.
