Der nächste große Schritt in der Batterie-Technologie für Elektroautos sind Feststoff-Batterien, dabei macht auch ein VW-Partner die nächsten großen Schritte. Tatsächlich sieht es danach aus, dass die großen Namen der Branche allesamt im Zeitplan sind. Bis 2030 werden wohl die ersten Elektroautos mit Feststoff-Akku vom Fließband rollen.
Gotion ist einer der Partner von Volkswagen, der bei seinen neuen neuen Gemstone-Akkus eine Energiedichte von 350 Wh/kg und eine Einzelzellkapazität von 70 Ah erreichen kann. Rechnet man das auf einen Akku eines handelsüblichen Elektroautos hoch, sollen damit die Reichweiten von 1.000 Kilometern möglich sein, über die immer wieder gesprochen wird.
Pilotlinien kommen voran
Gotion kommt gerade bei der Fertigung der Massenproduktionslinie gut voran. Da reden wir aber immer noch von Testphasen. Es ist ein großer Schritt, weil man nach einer ersten Pilotlinie nun den Sprung von 0,2 auf 2 GWh schaffen möchte. Das wirkt beachtlich, ist aber immer noch erst der Anfang.
Da sind wir von echter Massenfertigung immer noch entfernt, das neue Batterie-Werk von VW in Salzgitter wird jetzt einsatzbare Batterien bei 20 bis 40 GWh je Jahr produzieren. Somit sollte deutlich sein, welchen Weg man bei Gotion noch vor sich hat.
Die aktuelle Realität sieht noch anders aus
In der Realität geht VW gerade einen anderen Schritt und wechselt bei den Einstiegsmodellen der ID-Baureihe auf den günstigeren LFP-Akku:

Aber wie bereits erwähnt, der Einsatz der neuen Feststoff-Akkus ist nicht vor 2030 zu erwarten. Etwas eher vielleicht in der Kleinserie bzw. sehr teueren Premium-Elektroautos, aber definitiv längst nicht im Volumenmarkt. Das sieht auch beim VW-Partner Gotion nicht wirklich anders aus. Da braucht man als Kunde nicht warten, wenn heute der Kauf eines Elektroautos auf dem Plan steht.
