Volkswagen ist der Marktführer für Elektroautos in Europa und auch die Core-Marken machen einen guten Job, besonders Skoda ist aufsteigend. Dass man damit unbedingt weitermachen muss, untermauert eine Einigung zur Beschäftigungssicherung bei der Volkswagen-Batterietochter PowerCo.
Der neue Tarifvertrag sieht vor, dass betriebsbedingte Kündigungen im Zeitraum vom 1. März 2026 bis zum 31. Dezember 2030 verbindlich ausgeschlossen sind. VW kann also mit Elektroautos nicht ohne Erfolg sein, sonst wird es langfristig besonders teuer. Man ist verdammt dazu, PowerCo in den kommenden Jahren „auszulasten“.
Während die Transformation zur Elektromobilität schwierig bleibt, setzt VW bei seiner Batterietochter auf soziale Stabilität, um die hochqualifizierten Fachkräfte langfristig an den Standort Salzgitter zu binden. Da es jedoch auch Lohnerhöhungen gibt, ist das finanzielle Risiko nicht ohne. Eine sinkende Nachfrage sollte es nicht mehr geben.
VW untermauert mit dem Übereinkommen aber auch ganz eindeutig, dass das Elektroauto und die eigene Zellproduktion eine sehr große Rolle in der VW-Strategie für die kommenden Jahre spielen. Schon dieses Jahr gibt es den Startschuss mit ID. Polo, ID. Cross, Skoda Epiq und anderen Modellen, die erstmals aus Salzgitter stammende Batteriezellen integriert haben.
