Mit dem Vivo X300 Pro hat der chinesische Hersteller schon ein Android-Smartphone mit sehr starker Akkulaufzeit, toller Performance und Spitzenkamera im Angebot, das Ultra bietet nochmal mehr.
Dabei ist aber interessant, dass sich Vivo für das gleiche Design entscheide. Auf den ersten Blick kann man das neue X300 Ultra vom bisherigen Pro nicht unterscheiden. Dabei verbaut Vivo im X300 Ultra mehr als nur eine noch leistungsfähigere Kamera und bringt mit 232 Gramm echt viel auf die Waage.
Neuer Chip, mehr Akku, bessere Kameras
Zwei entscheidende Punkte „unter der Haube“: Vivo steckt ins Ultra den teuren Snapdragon 8 Elite-Chipsatz der neuesten Generation und der „BlueVolt“-Akku hat hier eine Kapazität von satten 6.600 mAh. Wenn er dann doch mal leer ist, lädt man per Kabel mit 100 Watt und kabellos mit bis zu 40 Watt.

Bei der Kamera packt Vivo richtig was rein, die technischen Eckdaten offenbaren eine absolute Highend-Kamera. Bei der Hauptkamera „35 mm ZEISS Documentary Camera“ wechselt man jetzt von 50 MP auf den 200 MP starken LYTIA 901-Bildsensor, der mit 1/1.12″ deutlich größer ist und über eine f/1.85er Blende verfügt.
Bei der Telekamera gib es nicht so große Veränderungen, der HP0-Bildsensor blickt weiterhin durch eine f/2.67er Blende, ist 1/1.4″ groß und und löst 200 MP auf. Dafür ist die 14 mm Ultra-Weitwinkelkamera ein neues Level, der 50 MP starke LYTIA 818-Bildsensor ist mit 1/1.28″ nun deutlich größer.
Vivo bohrt also zwei der drei Kameras an der Rückseite mächtig auf, was auch für den Akku und den Chipsatz gilt. Das wird ins Geld gehen, schon das Pro ist mit über 1.300 Euro kein Schnäppchen. Aber das ist bei „den Chinesen“ sowie nicht mehr der Fall, auch wenn wir zu Xiaomi, Oppo und Co. schauen.
Ein Problem für die Pro-Kunden
Ich finde die Produktstrategie auch nicht so schlau, sie vergrault Kunden. Man bietet zum Jahresstart ein absolutes Flaggschiff an und dann gibt es wenige Monate noch einmal eine verbessere Version. Warum nicht zeitgleich, damit Kunden direkt eine Wahl haben? Diesen Vorgang mag ich nicht, das ist zu sehr nach dem Motto „wir haben schon wieder was Neues im Angebot“ aufgebaut und deshalb gegen den Kunden gerichtet.
