Xiaomi stand mit der ersten Generation des SU7 schwer in der Kritik, die per Sensorik gesteuerten Türgriffe werden deshalb nun ausgetauscht und im Nachfolger gibt es wieder mehr Mechanik.
Beim ersten SU7 sah der Türgriff zwar durchaus „normal“ aus, es gab jedoch keinen mechanischen „Hebel“. Stattdessen hat man in die Mulde gegriffen und per Taste einen Sensor ausgelöst, der wiederum die Tür geöffnet hat. Diese Elektronik wurde bei mehreren Unfällen jedoch zum Problem und Xiaomi reagierte.
Man man es kaum glauben, aber bei der Präsentation der zweiten Generation von SU7 gab es recht viel Aufmerksamkeit dafür, wie die Türen beim neuen Elektromodell geöffnet werden können und welche neuen Sicherheitsmechanismen nun integriert sind.
Der Türgriff verfügt über eine dreifache Sicherheitsredundanz. Redundante Notstromversorgung für das Türschloss: Selbst unter extremen Bedingungen und bei Ausfall der Haupt- und Zusatzbatterie entriegelt die Tür nach einem Aufprall weiterhin normal.
Diesen Nothebel kann man gar nicht mehr übersehen
Der Türgriff kann von außen mechanisch ausgelöst werden, zum Beispiel bei einem Unfall. Im Innenraum gibt es die sehr gut platzierte und gut sichtbare Notentriegelung in der Tür. Das auffällige Rot stört zwar etwas die gesamte Optik der Türtafel, dient jedoch der Sicherheit.

Äußerer mechanischer Griff: entriegelt sich nach einer Kollision automatisch und ermöglicht so das Öffnen der Tür von außen.
Man hat also nach den Unfällen und der Kritik, auch durch neue Regeln in China, umfassend reagiert und nachgebessert.
Es ist schon irgendwie Wahnsinn, dass ein so simples und über nahezu 100 Jahre standardisiertes Feature mal wieder so viel Aufmerksamkeit bekommt und bekommen musste. Was auch zeigt, dass nicht jedes Bauteil an einem Auto zwanghaft digitalisiert und modernisiert werden muss.
