Xiaomi hält sich mit seinem neuesten Elektroauto etwas zurück, die GT-Variante des YU7 macht auch deutlich mehr Sinn als die extreme Ultra-Variante des SU7.
Xiaomi bot bei seiner elektrischen Limousine mehr als 1.500 PS ab Werk an und ruderte später mit einem Update zurück, um das Fahrzeug für den normalen Straßenverkehr zu entschärfen. Es war beeindruckend, aber einfach zu viel. Beim elektrischen SUV YU7 geht Xiaomi gleich etwas behutsamer an die Sache ran.

GT steht in diesem Fall dennoch für einen Grand Tourer sehr mit viel Leistung, ohne dass hier wieder völlig übertrieben wird. Die technischen Daten bei den chinesischen Behörden bestätigen die dennoch brutalen 990 PS, die das Elektroauto leistet. Vorn gibt es 288 kW, der hinter Motor bringt 450 kW mit. 300 km/h soll das Elektro-SUV damit erreichen.
Xiaomi YU7: Hier explodiert eigentlich jede Zahl
Um eine hohe Reichweite trotz Allrad zu schaffen, bringt das 2.460 Kilogramm schwere SUV eine 666 Kilogramm schwere Batterie mit, die eine Kapazität von 101,7 kWh aufweist. Wir sehen dadurch, dass die Batterie-Technologie in den nächsten Jahren unbedingt den Sprung machen muss, woran viele derzeit arbeiten. 2,5 Tonnen sind wirklich übel und das noch ohne Passagiere.
Gesehen wurde YU7 GT mit Tarnfolie bereits immer wieder auf und um den Nürburgring herum. Xiaomi ist es seit jeher wichtig, auf den bekannten Rennstrecken eine messbar gute Performance hinzulegen. Optisch finde ich YU7 mindestens genauso „europäisch“ wie die Limousinen-Schwester SU7.
Wenn ich spekulieren müsste, dann ist der YU7 GT auch ein hervorragendes Modell für den europäischen Markt im nächsten Jahr. Man könnte Porsche Macan und Co. direkt beim europäischen Publikum auf die Probe stellen, wenn der Preis stimmt. Aber die Strafzölle werden es Xiaomi schwierig machen, wirklich günstig zu sein.
