XPENG bläst zum Angriff: Unfassbare Preise für eine neue Elektro-Offensive

XPENG P7+ 1

Einer der engsten VW-Partner in China will auch in Europa mit eigenen Modellen erfolgreich sein und startet in das neue Jahr mit dem ersten neuen Modell. Dabei kann der XPENG P7+ zumindest bei Preis und Optik auf den ersten Blick überzeugen, bei der maximalen Reichweite gibt es hingegen eine eher enttäuschende Mitteilung zu machen.

Die neue fünfsitzige Fastback-Limousine mit einer Länge von rund fünf Metern soll Premium-Kunden ansprechen und gar nicht teuer sein. Der Einführungspreis liegt bei nur 46.600 Euro, was wohl auch der Produktion innerhalb der EU liegt, weil auch dieses XPENG-Modell von Magna Steyr in Österreich gefertigt wird. Das ist echt eine Ansage.

Neueste KI-Technik, schnelles Laden, überraschend kleine Reichweite

XPENG hat sein Absatzvolumen in 2025 verdoppelt können und Modelle wie der XPENG P7+ sollen das 2026 noch einmal wiederholen können. In diesem Fall gibt es ein KI-definiertes Auto, das Herzstück ist der hauseigene Turing AI Chip. Darüber werden Fahrwerk, Antrieb und Cockpit gesteuert, auch an Assistenzsystemen soll es nicht mangeln.

XPENG P7+ 2

Ob das für den Kunden interessant ist? Wahrscheinlich nicht so sehr, wenn sich das Fahrzeug den Erwartungen entsprechend verhält und bedienen lässt. Etwas enttäuschend finde ich dabei die Reichweite, da trotz moderner 800-Volt-Architektur nur 530 Kilometer drin sind. Wohlgemerkt im Longe Range mit 75 kWh Akku, der kleine Akku kommt nicht so weit.

Eine XPENG-typische Stärke ist hingegen die Performance am Schnelllader, da ist in ca. zwölf Minuten die Ladung auf 80 Prozent abgeschlossen. Wenn die Ladesäule mitmacht, die Spitze liegt hier nämlich bei satten 446 kW und das sucht man in Europa oft vergeblich. Die maximal 313 PS und 450 Nm sind hingegen standesgemäß, die Performance-Variante hat sogar 503 PS und 670 Nm.

XPENG P7+

XPENG will das Portfolio drastisch vergrößern

Für 2026 erwarten wir von XPENG eine Modelloffensive, beim P7+ für Europa soll es nicht bleiben. Generell plant man für das junge Jahr ein luxuriöses SUV, ein Full-Size-SUV als neues Flaggschiff und zwei günstige kleinere SUVs für die Budget-Marke namens „Mona“, die 2026 auch in Europa großflächig starten soll.

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