YouTube ist mit Werbung zu einem echten Riesen geworden und bringt Google sehr viel Geld ein. Damit das so bleibt, gibt es neue Werbeformate ohne Möglichkeit sie zu überspringen.
Der klassische Fernseher ist in einigen Märkten für YouTube die wichtigste Plattform, das TV-Gerät ist also mitnichten ausgestorben, nur die Nutzung hat sich komplett verändert. Videos auf Abruf statt linearem Programm. YouTube profitiert davon immens und will es mit neuen Werbeformaten noch stärker tun.
KI verspricht mehr Präzision beim Ausliefern der Werbeformate
Ein neues Werbeformat läuft 30 Sekunden und lässt sich nicht überspringen. Google setzt dafür auf „KI-gestützte Optimierung“, damit die Werbeanzeigen maximalen Effekt haben. Die werbenden Unternehmen sollen durch dieses System immer die richtige Zielgruppe erreichen können und Google verspricht, dass die „Botschaft vollständig zugestellt wird“.
In der Community kommt das freilich nicht gut an. Viele beschweren sich, dass der TV mit der Streaming-Dominanz zugleich eine reine Werbe-Box geworden ist. Andere empfehlen direkt den Einsatz von VPN-Diensten, um die Werbung zu minimieren. Dieser Tipp wird deshalb genannt, weil es Länder gibt, die Non-Skippable-Ads inzwischen verbieten. Und es gibt Länder, in denen YouTube noch gar keine Werbung schaltet.
YouTube monetarisiert immer aggressiver
Google scheint die Nutzer regelrecht zu Lösungen zu zwingen, die Werbung minimieren oder gar komplett abschalten, weil man es mit der Werbung übertreibt. Allerdings wächst das Geschäft mit der Werbung weiterhin, das Gros der Nutzer scheint daher kostenloses YouTube mit Werbung zu verwenden und greift nicht auf Grauzonen-Tricks zurück.
An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass Google kürzlich Verbesserungen für das günstigere YouTube Premium Lite angekündigt hatte. Da gibt es neben Werbefreiheit nun auch Downloads und Hintergrund-Wiedergabe für 5,99 Euro monatlich.
