Zeekr hat den kompakten X neu aufgelegt, jetzt geht das Modelljahr 2026 an den Start und es lädt schneller als zuvor. Technisch schiebt man sich damit ganz klar vor die europäischen Volumenmarken wie VW, Skoda, Renault und Co., deren Elektroautos nicht annähernd so schnell laden können.
Der neue Zeekr X wird als „luxuriöses Stadtauto“ bezeichnet und lädt dank maximal 230 kW in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Solche Werte sind wir von Modellen wie dem Hyundai Ioniq 5 gewohnt. Aber auch die Power für die Räder ist höher, beim Long Range stehen nun 250 kW bzw. 340 PS zur Verfügung und im Privilege sogar bis zu 365 kW bzw. 496 PS.

Deutlich günstiger als ein Skoda: Weniger Reichweite zugunsten kürzerer Ladezeiten
Die Reichweite liegt im Mittelmaß, maximal 415 Kilometer schafft der Zeekr X, beim kleinen Akku sind es sogar nur noch 330 Kilometer. Damit dürfte klar sein, dass das SUV irgendwo zwischen Skoda Elroq und Skoda Epiq liegt. 4,43 Meter misst der Zeekr X in der Länge, der vergleichbare Skoda Elroq ist übrigens grundsätzlich sehr viel teurer.
Smarte B-Säule, großes Display im Zentrum des Fahrzeugs, Head-Up-Display und viele andere Dinge machen den Zeekr X wirklich zum Flaggschiff der kompakten Mittelklasse. Insgesamt machen Ausstattung und Anmutung auf mich einen hochwertigen Eindruck. Es geht dennoch schon bei 37.990 Euro los und für den Long Range sind es dann 42.990 Euro.

Zeekr bietet hier eine interessante Mischung. Die Marke spart bei der Batterie und bietet nicht so viel Kapazität an, was wohl dem Preis entgegenkommt. Dafür ist das Schnellladen auf einem anderen Level als bei VW oder Skoda. Man muss bei der Langstrecke früher an die Säule, ist dort aber auch wesentlich schneller wieder weg. Skoda gibt beim Elroq ganze 28 Minuten für die 10-80-Ladung an.
Was würdet ihr bevorzugen, wenn die Entscheidung zwischen Ladegeschwindigkeit und maximaler Reichweite gefällt werden muss?
